Glaubenssätze auflösen – Bereit für ein Leben ohne Blockade

Fragst du dich auch manchmal, warum gerade bei dir ständig alles schief zu gehen scheint? Andere Menschen brauchen scheinbar nur mit dem Finger auf etwas zu zeigen – und bekommen es sofort. Du hingegen hast das Gefühl, dich im Kreis zu drehen oder vom Pech verfolgt zu sein.

Der Grund für die vielen Steine auf deinem Weg können unbewusste, negative Glaubenssätze sein. Solche negativen Glaubenssätze haben sich, ohne dass du es gemerkt hast, im Laufe deines Lebens entwickelt und in deinem Unterbewusstsein verfestigt. Von dort aus übernehmen sie unbemerkt die Kontrolle, beeinflussen deine Wahrnehmung, Gedanken und Handlungen und machen dir das Leben unnötig schwer.

Damit du etwas in deinem Leben verändern und erfolgreich sein kannst, musst du negative Glaubenssätze auflösen und dich von jeglichen Blockaden befreien.

Was sind Glaubenssätze und woher kommen sie?

Glaubenssätze sind Muster von Gedanken, die sich im Laufe deines Lebens aufgrund von verschiedensten Erfahrungen auf bestimmte Weise formen. Glaubenssätze beeinflussen die Art und Weise, wie du zu dir selbst stehst und wie du das Handeln anderer Menschen sowie Geschehnisse bewertest.

Während positive Glaubenssätze dir Mut machen und Kraft geben, können negative Glaubenssätze genau das Gegenteil bewirken. Sie machen dich klein, lassen dich ständig das Schlechte erwarten und schränken dich in deinen Möglichkeiten und Erfolgen stark ein.

Deine Glaubenssätze hast du dir leider nicht bewusst und unabhängig zusammengestellt. Du hast sie vielmehr von anderen Menschen aus deinem Leben übernommen. Meistens findet diese Prägung der Glaubenssätze während der Kindheit und Jugend statt. Demnach kommen auch ziemlich viele Menschen in Frage, die deine Glaubenssätze maßgeblich beeinflusst haben könnten.

Deine Glaubenssätze hast du dir leider nicht bewusst und unabhängig zusammengestellt.

So können negative Glaubenssätze dein ganzes Leben blockieren

Negative Glaubenssätze haben einen viel stärkeren Einfluss auf die Dinge, die in deinem Leben passieren, als du bisher vielleicht angenommen hast. Wenn du eine negative Grundeinstellung hast, ziehst du automatisch noch mehr schlechte Ereignisse an.

Vielleicht kommt dir das folgende Beispiel bekannt vor: Du stehst morgens auf und fühlst dich unausgeschlafen. Auf dem Weg ins Bad stößt du dir den Fuß schmerzhafterweise am Schrank und bemerkst, als du dir einen Kaffee machen willst, dass dieser alle ist. Das ist der Moment, in dem du innerlich beschließt, dass der Tag sich gegen dich verschworen hat. Du sagst dir „Heute ist nicht mein Tag” und richtest damit automatisch deine Aufmerksamkeit auf all die schlechten Dinge, die noch passieren. Du erwartest, dass dich heute ein Unglück nach dem anderen ereilen wird, und meistens ist dies dann auch mehr oder weniger der Fall.

Dein Verhalten richtet sich unabdingbar nach deinen inneren Glaubenssätzen. Je mehr negative Glaubenssätze du in deinem Unterbewusstsein verankert hast, desto öfter wirst du dich unbewusst negativ verhalten und dementsprechend negative Erfahrungen machen.

Auf diese Weise erlebst du andauernd Niederlagen, kommst nicht vorwärts und wirst von deinen negativen Glaubenssätzen ausgebremst.

Es ist definitiv möglich, negative Glaubenssätze aufzulösen.

Mit diesen Methoden kannst du negative Glaubenssätze auflösen

Es ist definitiv möglich, negative Glaubenssätze aufzulösen. Es gibt jedoch Menschen, denen das Umprogrammieren leichtfällt und andere Menschen, die sich damit schwertun, ihre alten Glaubenssätze loszulassen.

Wir stellen dir im Folgenden sechs Schritte vor, mit denen du deine Glaubenssätze verändern kannst. Dabei wirst du bemerken, dass einige Glaubenssätze hartnäckiger in deinem Unterbewusstsein verankert sind als andere. Demnach kannst du manche Glaubenssätze vergleichsweise einfach aus deinem Leben schaffen, während du bei der Auflösung anderer alle sechs Schritte durchlaufen musst, ehe du den negativen Glaubenssatz endgültig los bist.

So enttarnst du negative Glaubenssätze

Der erste Schritt besteht darin, deine negativen Glaubenssätze aufzudecken. Viele Menschen wissen gar nicht, welche Glaubenssätze sie überhaupt durchs Leben begleiten, da ihre Glaubenssätze tief im Unterbewusstsein sitzen und ihr Leben lediglich aus dem Hintergrund beeinflussen.

Mit diesen drei Methoden gelingt es dir, deine negativen Glaubenssätze zu enttarnen und sie dir bewusst zu machen.

Am besten schreibst du alle Glaubenssätze auf, die du mit den folgenden drei Schritten entdeckst und streichst jeden Glaubenssatz, der sich mit der Zeit aufgelöst hat.

1. Bewusste Glaubenssätze

Diese negativen Glaubenssätze sind meist Zitate, Sprichworte oder Redensarten, die du irgendwann mal gehört hast und die sich aufgrund deiner Erfahrungen vielleicht sogar als wahr erwiesen und somit in deinem Unterbewusstsein eingeprägt haben.

Beispiele hierfür sind:

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.

2. Problematische Lebensbereiche

Denke nach, in welchem Lebensbereich du seit längerer Zeit Probleme hast. Das können zum Beispiel deine Partnerschaften sein, deine Arbeitssituation oder Probleme, die du in der Beziehung zu dir selbst hast.

Eine Häufung von Problemen in einem bestimmten Bereich deutet meistens auf einen oder gleich mehrere negative Glaubenssätze hin. Erforsche daher, welche blockierenden Glaubenssätze speziell in diesem Lebensbereich vorhanden sein könnten.

3. Negative Emotionen

Beobachte deine Gedanken ganz besonders in Momenten, in denen du negative Emotionen verspürst, also wenn du traurig, niedergeschlagen oder frustriert bist. Meist sind es negative Glaubenssätze, die dich in solche Gefühlslagen versetzen und alles schlechter wirken lassen, als es eigentlich ist.

Frage dich selbst „Was denke ich gerade und was glaube ich, sind die Gründe für meinen Zustand?”

Die geheime Vorlese-Methode

Du nimmst dir deine Liste mit deinen negativen Glaubenssätzen vor und gehst sie der Reihe nach durch. Dabei kannst du sie dir selbst laut vorlesen oder einen dir vertrauten Menschen darum bitten.

Einige Glaubenssätze haben sich möglicherweise schon im ersten Schritt aufgelöst, alleine dadurch, dass du sie enttarnt hast. Wenn du also merkst, dass ein Glaubenssatz auf deiner Liste dir bereits völlig fremd vorkommt, kannst du ihn einfach streichen.

Bei den Glaubenssätzen, die dir jedoch ein negatives Gefühl geben, eine Art Beklemmung, Angst oder Stress auslösen, solltest du jedoch genauer hinschauen. Das sind genau die negativen Glaubenssätze, die dich vielleicht schon dein ganzes Leben lang ausbremsen.

Lass die Gefühle und Emotionen, die in dir entstehen, zu und lasse sie los, sobald du sie richtig identifiziert hast. Hast du einmal ganz bewusst erlebt, welch schlechten Einfluss ein Glaubenssatz auf deine Gedanken und Gefühle hat, wird es dir viel leichter fallen, dich endgültig von ihm zu verabschieden.

Hast du einmal ganz bewusst erlebt, welch schlechten Einfluss ein Glaubenssatz auf deine Gedanken und Gefühle hat, wird es dir viel leichter fallen, dich endgültig von ihm zu verabschieden.

Den Glaubenssatz mit Fragen „löchern“

Glaubenssätze, die sich nicht durch das Betrachten der negativen Gefühle, die sie mit sich bringen, haben auflösen lassen, hinterfragst du in diesem Schritt auf ganz bestimmte Weise. Du schaltest deinen Verstand ein, um eine neue Sicht auf die negativen Glaubenssätze zu bekommen.

Dafür stellst du dir zu jedem der auf der Liste verbliebenen Glaubenssätze folgende Fragen:

1. Ist das wirklich wahr?
2. Ist es IMMER und bei JEDEM so?
3. Wie wäre mein Leben ohne diesen Glaubenssatz?

Auf diese Weise kannst du die Sinnlosigkeit des jeweiligen Glaubenssatzes begreifen und somit seine negative Wirkung auf dich unterbinden.

Die Glaubenssatz-Transformator-Technik

Wie bereits erwähnt, sind manche negative Glaubenssätze hartnäckiger als andere. Alle, die jetzt immer noch auf deiner Liste stehen, wirst du in diesem Schritt auf positive Weise umformulieren.

Du transformierst jeden einzelnen negativen Glaubenssatz in einen positiven, und schreibst ihn dir in einer neuen Liste auf.

Das kann zum Beispiel folgendermaßen aussehen:

Alter, negativer Glaubenssatz: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen” oder „Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben”

Neuer, positiver Glaubenssatz: „Arbeit darf Spaß machen” und „Ich bin dankbar für jede positive Kleinigkeit”

Die positive Gehirnwäsche

Jetzt hast du eine Liste mit positiven Glaubenssätzen, die genau auf dein Leben zugeschnitten sind. In diesem Schritt geht es darum, deine neuen Glaubenssätze in deinem Unterbewusstsein zu verfestigen.

Am besten gelingt dir das mit Affirmationen. Das bedeutet, du wiederholst deine Glaubenssätze so oft wie nur möglich, am besten regelmäßig und über einen längeren Zeitraum. Affirmationen sind der ideale Weg, um neue Glaubenssätze in deinem Unterbewusstsein zu verankern, da sie nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, aber dennoch einen starken Einfluss auf dein Unterbewusstsein haben.

Achte darauf, dass deine Glaubenssätze und Affirmationen so formuliert sind, dass du dir selbst auch glauben kannst. Sind deine Formulierungen zu weit entfernt von der jetzigen Realität, wird dein Geist ein Abwehrprogramm starten und die Affirmationen als Unsinn abwehren.

Formuliere daher positiv, aber nicht übertrieben, und nutze Fragen, um besonders schwierige Themen in deiner Affirmation unterzubringen.

Zum Beispiel:

Alter Glaubenssatz: „Ich bin zu dick/ zu dünn”

Neuer Glaubenssatz: „Ich kann die Figur haben, die ich mir wünsche”

Hier kann es passieren, dass dein innerer Kritiker aufschreit und sagt: „So ein Quatsch, ich habe ja schon alles versucht, um meine Figur zu verändern!”

In diesem Fall kann dir die Affirmation als Frage formuliert („Was kann ich tun, um meine Figur zu verändern?”) mehr bringen, da sie nach Lösungen sucht und nichts Endgültiges in den Raum stellt. Die Affirmations-Fragen werden auch Afformationen genannt.

Lügen entlarven: Was stimmt wirklich?

Glaubenssätze halten sich oft hartnäckig, und auch wenn du alle bisherigen Schritte durchgeführt hast, kann es sein, dass einige deiner Glaubenssätze immer noch in deinem Unterbewusstsein festsitzen.

Das liegt daran, dass wir Menschen dazu neigen, unsere Ansichten ständig mit Beweisen und Erfahrungen untermauern zu wollen, sodass sie sich immer weiter einbrennen.

  • Wir richten unsere Wahrnehmung automatisch auf alles, was den Glaubenssatz untermauert.
  • Wir blenden Gegenbeweise unbewusst aus.
  • Wir verfestigen den Glaubenssatz durch unser Verhalten und die daraus entstehenden Erfahrungen.

Das bedeutet, dass du Gegenbeweise für deine Glaubenssätze finden musst, um dieses Muster zu durchbrechen.

Du kannst auf verschiedene Weise Gegenbeweise sammeln. Am besten notierst du dir jedes Indiz, was deinen negativen Glaubenssatz widerlegt, auf der Liste, die du im ersten Schritt erstellt hast.

Suche aktiv nach Situationen und Erfahrungen in deinem Leben und im Leben anderer, die den Wahrheitsgehalt des jeweiligen Glaubenssatzes in Frage stellen. Versuche auch, gezielt neue Erfahrungen zu sammeln, die deine neuen, positiven Glaubenssätze untermauern.

Auf diese Weise signalisierst du deinem Gehirn, dass die abgespeicherten Informationen falsch bzw. überholt sind und durch neue Informationen ersetzt werden können.

Wenn du alle Schritte, die wir erläutert haben, durchführst, ist es sehr wahrscheinlich, dass du dich von jeder Art von negativem Glaubenssatz lösen kannst.

Häufige Fragen und Probleme beim Auflösen von Glaubenssätzen

Wenn du alle Schritte, die wir erläutert haben, durchführst, ist es sehr wahrscheinlich, dass du dich von jeder Art von negativem Glaubenssatz lösen kannst. Oft hilft es bereits, sich des alten Denkmusters bewusst zu werden, um es als falsch und unnütz zu entlarven. Solltest du jedoch Schwierigkeiten beim Auflösen deiner Glaubenssätze haben, kann dir die Beantwortung der folgenden Fragen hoffentlich weiterhelfen.

Woran merke ich, dass der Glaubenssatz weg ist?

Es gibt zwei Indikatoren, mit denen du herausfinden kannst, ob sich ein bestimmter Glaubenssatz tatsächlich aufgelöst hat und restlos aus deinem Unterbewusstsein verschwunden ist.

  1. Lies den negativen Glaubenssatz laut vor und beobachte, welche Gefühle er in dir auslöst. Empfindest du negative Emotionen, ist die Auflösung dieses Glaubenssatzes erfahrungsgemäß noch nicht ganz abgeschlossen. Das ist überhaupt nicht schlimm, es bedeutet lediglich, dass du dich noch weiter mit diesem Glaubenssatz und seiner Verabschiedung beschäftigen solltest. Fühlst du dich beim Vorlesen des alten Glaubenssatzes jedoch glücklich und dieser destruktiven Ansicht überlegen, kannst du dir sicher sein, dass dieser negative Glaubenssatz nicht länger dein Leben bestimmt.

  1. Du bemerkst ungewöhnlich starke, positive Veränderungen in einem bestimmten Lebensbereich. Ist es eben dieser Lebensbereich, auf den sich dein überholter, negativer Glaubenssatz bezogen hatte, so ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass du diesen Glaubenssatz erfolgreich aufgelöst hast. Durch das Auflösen der Blockade, die der negative Glaubenssatz erschaffen hat, können nun neue und positive Erfahrungen ungehindert in dein Leben fließen.

Was mache ich, wenn der Glaubenssatz wiederkommt?

Es kann passieren, dass du denkst, ein Glaubenssatz ist aufgelöst, obwohl er noch da ist. Das liegt daran, dass manche Glaubenssätze bereits seit frühester Kindheit dein Denken und Handeln beeinflussen und es für dein Unterbewusstsein eine Art Sicherheit ist, die es nicht so schnell aufgeben möchte.

Das ein für aufgelöst gehaltener Glaubenssatz wiederkommt, erkennst du daran, dass die alten Probleme plötzlich wieder da sind. Du arbeitest zum Beispiel zu viel, ohne auf dich zu achten, du ernährst dich ungesund oder vertraust nicht in deine Stärke und dein Können.

In diesem Fall helfen nur Beharrlichkeit, Geduld und Vertrauen. Gehe alle Schritte nochmal durch, wenn es sein muss auch mehrere Male, und über längere Zeit. Es mag dir zwar mühselig erscheinen, aber es lohnt sich in jedem Fall. Die Aussichten auf ein selbstbestimmtes, glückliches und bewusstes Leben können dein Ansporn sein.

Kein Glaubenssatz der Welt ist unbesiegbar und wenn du mit Ausdauer und einer positiven Erwartung dranbleibst, wirst du ganz bestimmt Erfolg haben.

Kein Glaubenssatz der Welt ist unbesiegbar und wenn du mit Ausdauer und einer positiven Erwartung dranbleibst, wirst du ganz bestimmt Erfolg haben.

Das Fazit - Good Bye, negative Glaubenssätze!

Negative Glaubenssätze erkennen und durch positive Glaubenssätze ersetzen – das ist im Grunde schon das ganze Erfolgsrezept. Mach Platz für neues, positives Denken und lasse nicht zu, dass dich negative Glaubenssätze weiterhin ausbremsen. Verändere deine Wahrnehmung, dein Denken und dein Handeln und lenke dein Leben in neue Bahnen.

Verabschiede dich von allem, was dich runterzieht und programmiere dein Unterbewusstsein neu. „Mein persönlicher Weg zu Glück und Erfolg” könnte ein passender Name für dein neues Glaubens-Programm sein, in dem negative Glaubenssätze keinen Platz mehr haben.

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