Mit Affirmationen die eigene Persönlichkeit erweitern

Hast du dir in einer schwierigen Situation schon mal selbst versucht, Mut zuzusprechen? Dann hast du rein intuitiv eine Affirmation angewendet: Eine positiv formulierte Aussage, die dir Kraft gibt, Trost spendet oder dich Überwindung für eine Tat aufbringen lässt. Affirmationen können dir in vielen Lebensbereichen helfen, deinen Zielen näherzukommen und deine Persönlichkeit zu optimieren. Mit der Kraft deiner Gedanken kannst du grundlegende Veränderungen in deinem Unterbewusstsein auslösen, du musst die Kraft dafür nur in die richtige Bahn leiten.

Wenn du dir wünschst, dein Leben oder Bereiche deiner Persönlichkeit in eine positive Richtung hin zu verändern, lohnt es sich, sich das Thema Affirmationen einmal genauer anzuschauen und herauszufinden, in welchen Bereichen die positiven Glaubenssätze auch dir weiterhelfen können.

Definition: Was bedeutet Affirmation genau?

Affirmationen sind selbstbejahende Sätze, mit denen du deine Gedanken und Empfindungen in eine bestimmte Richtung lenken kannst. Durch häufige Wiederholung einer Affirmation entstehen neue Verknüpfungen in deinem Unterbewusstsein, die deine Art zu Denken und zu Fühlen positiv beeinflussen.

Mit der positiven Bewertung deines Selbst kannst du viele Arten von Erfolg anstreben – sei es mehr Geld zu haben, deine große Liebe zu finden, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln oder einfach optimistischer zu sein.

Beispiel – Affirmationen
 

Affirmationen kannst du in allen Lebensbereichen anwenden und verschiedene Ziele damit ansteuern. Hier sind einige Beispiele, wie Affirmationen formuliert sein können:

  • Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz.
  • Ich bin voller Energie und Lebendigkeit.
  • Ich folge meinem Herzen.
  • Das Universum sorgt liebevoll für mich.
  • Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben.
  • Ich bin es wert, geliebt zu werden.
  • Das Leben meint es gut mit mir.
  • Freude und Zuversicht bestimmen mein Leben.
  • Ich bin dankbar verzeihen und loslassen zu können.
  • Ich höre auf meine Gefühle und bin gut zu mir.

Die wichtigsten Arten von Affirmationen

Es gibt verschiedene Arten von Affirmationen. Sie alle haben die Gemeinsamkeit, dass sie dir dabei helfen, Blockaden in deiner Selbstwahrnehmung zu lösen und positive Veränderungen herbeizuführen.

Es gibt folgende Arten von Affirmationen:

  • Zustands-Affirmationen
  • Prozess-Affirmationen
  • Gekoppelte Affirmationen
  • Afformationen

Die beiden Standard-Arten von Affirmationen sind Zustand-Affirmationen und Prozess-Affirmationen. Sie werden in allen Bereichen der Persönlichkeitsoptimierung und Zielfokussierung eingesetzt.

Weitere Arten von Affirmationen, wie die gekoppelten Affirmationen und die Afformationen, sind spezielle Formen, die bei besonders schwierigen mentalen Herausforderungen angewendet werden.

Zustand-Affirmationen: Mit einem klaren Ziel beginnen

Affirmationen unterstützen dich bei der Erreichung deiner Ziele

Zustand-Affirmationen haben ein klares Ziel und formulieren, wie der Name schon sagt, einen ist-Zustand, der wie ein wahr gewordener Traum klingt. Sie werden immer in der Gegenwartsform und häufig mit Satzanfängen wie „Ich bin…” oder „Ich habe…” formuliert.

Affirmationen wie „Ich bin gesund!” oder „Ich habe Erfolg!” lösen sofort positive Gefühle und Assoziationen aus und haben dadurch eine sehr starke Wirkung auf dein Unterbewusstsein.

Für Skeptiker kann diese Art der Affirmation zu direkt sein und die Selbstzweifel im jeweiligen Lebensbereich sogar noch erhöhen. Wenn du aber merkst, dass dir diese Form der Affirmation zusagt, kannst du großen Nutzen aus einer klar formulierten Zustand-Affirmation ziehen und schnelle Erfolge damit erzielen.

Prozess-Affirmationen: Der Weg ist das Ziel

Prozess-Affirmationen konzentrieren sich vor allem auf den Weg, der dich zu deinem gewünschten Ziel führen soll. Der Fokus liegt hier auf der Entwicklung und den einzelnen Schritten, die den Erfolg bringen. Typische Formulierungen für Prozess-Affirmationen sind „immer mehr” oder „mit jedem Tag”.

Mit Affirmationen wie „Ich glaube mit jedem Tag mehr daran, wieder glücklich zu sein!” oder „Ich habe immer mehr Spaß an Sport und Bewegung!” lenkst du deinen mentalen Fokus auf die kleinen Erfolge und findest Bestätigung in kleinen Schritten.

Diese Art der Affirmation ist gut geeignet für Anfänger und für alle, deren Ziele noch in gefühlt weiter Ferne liegen.

Gekoppelte Affirmationen: Gewohntes Verhalten ändern

Gekoppelte Affirmationen finden immer dann Anwendung, wenn du dich von einem ungewünschten Gefühl oder Verhalten wegentwickeln willst. Diese Art der Affirmation kann dir helfen, alte Denk- und Verhaltensmuster aufzubrechen und durch neue Gedanken und Handlungen zu ersetzen.

Der Hintergrund ist, dass dein Unterbewusstsein Verneinungen nur schwer einordnen und umsetzen kann. Wenn du also ein bestimmtes Verhalten verändern möchtest, kannst du nicht einfach eine verneinende Affirmation anwenden, wie zum Beispiel „Ich bin nicht mehr traurig”. Die gekoppelte Affirmation schlägt hingegen eine Lösung für deine negative Gefühlssituation vor, indem sie mit Formulierungen wie „immer, wenn…” und „sobald…” ein neues Denkmuster fördert.

Bei festsitzenden, schlechten Gewohnheiten oder negativen Gefühlszuständen kannst du mit Affirmationen wie „Immer, wenn ich eine Zigarette rauchen will, mache ich mir zuerst einen Tee und denke an die schädlichen Folgen des Rauchens” oder „Sobald ich mich klein und schwach fühle, denke ich an meine Stärken und Vorzüge” dein gewohntes Verhalten verändern und so durch die Hintertür Erfolge erzielen.

Afformationen: Fragen an dich selbst

Afformationen sind Fragen, die du dir stellst, um die Antwort mit deiner Fantasie und Vorstellungskraft selbst zu ergründen. Du wendest sie an, um dich von der Realisierbarkeit deiner eigenen Wünsche zu überzeugen. Afformationen sind sozusagen indirekte Affirmationen, da sie zuerst die Hintergründe erfragen, die die Grundlage für die Erfüllung deines Wunsches sind. Sie helfen dir dabei, herauszufinden, auf welche Art und Weise du dein Ziel erreichen willst, wodurch es dir besser gelingen wird, an deinen Erfolg zu glauben.

Vor allem die Fragewörter „warum”, „was” und „wie” helfen dir dabei, offene Fragen an dein Unterbewusstsein zu stellen und damit Lösungswege zum Erreichen deines Wunschziels zu finden.

Afformationen wie „Was mögen andere Menschen an mir?” oder „Wie kann ich mehr Geld verdienen?” sind gut geeignet, um dein Unterbewusstsein auf Empfang zu schalten und Kreativität sowie neue Denkansätze in dein Leben zu lassen.

So funktionieren Affirmationen

Affirmationen helfen dir dabei, die Kraft deiner Gedanken zu nutzen und sie in eine positive Richtung zu lenken

Affirmationen helfen dir dabei, die Kraft deiner Gedanken zu nutzen und sie in eine positive Richtung zu lenken. Deine Gedanken haben einen starken Einfluss auf deine Gefühle und Handlungen. Wenn es dir gelingt, in deinem Unterbewusstsein deine Ziele und Träume zu visualisieren, werden sich deine Gefühlswelt und dein Alltag automatisch verbessern.

Affirmationen setzen dir ein Ziel für deine Entwicklung und geben dir die mentale Kraft, dieses Ziel zu erreichen. Sie helfen dir, ein starkes Selbstbild aufzubauen und geben dir die Fähigkeit, dich selbst mit deinen Gedanken zu motivieren. Positive Affirmationen bauen darauf, dass auf gute Gedanken noch bessere Taten folgen und auf diesem Wege jeder angestrebte Erfolg erreichbar ist.

Do's & Dont's - Die richtige Anwendung von Affirmationen

Die wichtigste Grundregel bei der wirksamen Anwendung von Affirmationen ist die Regelmäßigkeit. Nur durch wiederkehrendes Aufsagen deiner Affirmation kannst du einen ausreichenden Einfluss auf dein Unterbewusstsein nehmen und negative in positive Denkmuster umwandeln. Erschaffe dir eine Routine, damit du zweimal täglich deine Affirmation verinnerlichen kannst.

Am besten nutzt du die Ruhe am Morgen und am Abend, um dir deine Ziele mit der Affirmation in Erinnerung zu rufen. Dabei kannst du deinen Glaubenssatz laut aufsagen, wenn du möchtest auch vor dem Spiegel, oder ihn dir während einer kurzen Meditation ins Bewusstsein holen.

Richtige Formulierungen wählen

Außerdem wichtig ist, dass du ein gutes Gefühl deiner Affirmation gegenüber entwickelst. Sollte das Gefühl anfangs komisch oder unvertraut sein, ist das völlig normal, aber dennoch ist es wichtig, dass dein Glaubenssatz zu dir und deiner Persönlichkeit passt.

Vermeide mit zu starken Formulierungen, wie „Ich bin selbstbewusst”, zu beginnen, da es dir anfangs vielleicht schwerfallen wird, die Affirmation selbst zu glauben. Fange eventuell mit einer Prozess-Affirmation, wie zum Beispiel „Ich glaube jeden Tag mehr und mehr daran, dass ich stark und selbstbewusst auftreten kann”, an, um dir den Einstieg in deine Persönlichkeitsoptimierung zu erleichtern.

Affirmationen durch Handlungen begleiten

Damit deine positiven Affirmationen auch echte Veränderungen in deinem Leben und nicht nur in deinen Gedanken auslösen können, ist es wichtig, dass du sie mit deinen Handlungen unterstützt. Du brauchst eine gewisse Motivation, um Taten auf deine positiven Gedanken folgen zu lassen.

Erwarte nicht, dass alles wie von selbst geschieht. Zwar machen dir positive Gedanken das Leben in jeder Hinsicht leichter, dennoch brauchst du auch Leistungsbereitschaft und Vertrauen darin, dass der Erfolg mit der Zeit kommt.

Nutzt du beispielsweise eine Affirmation, um dein Selbstbewusstsein zu steigern, würden folgende Handlungen als Unterstützung in Frage kommen:

  • die eigene Komfortzone verlassen
  • sich in neue und ungewohnte Situationen begeben
  • eine Liste mit deinen Stärken und Vorzügen erstellen
  • dich von Menschen distanzieren, die dich klein machen und dich gar nicht oder nur unter ihren Bedingungen wertschätzen und lieben
  • an deiner Körpersprache arbeiten

Regeln zur Formulierung eigener Affirmationen

Bestimmte Vorgaben und Formulierungen stellen sicher, dass deine Affirmationen erfolgreich sind.

Es ist am besten, wenn du dir deine ganz persönliche positive Affirmation erstellst. Nur so kannst du Worte wählen, die voll und ganz deine Person und Gefühlslage widerspiegeln. Natürlich kannst du dich von vorgefertigten Affirmationen inspirieren lassen, die deinem gewählten Thema entsprechen.

Damit deine Affirmation auch den Erfolg bringen kann, den du dir wünschst, ist es wichtig, dass du bestimmte Regeln bei der Formulierung einhältst.

  1. Verwende die Ich-Form.
  2. Verwende die Gegenwartsform.
  3. Versuche dein Ziel, wenn möglich, kurz und aussagekräftig zu formulieren.
  4. Verwende nur positive, bejahende und motivierende Worte.
  5. Baue, wenn möglich, Adjektive und emotionale Wörter ein.
  6. Füge, wenn du willst, einen belohnenden Nebensatz ein (zum Beispiel: „…und fühle mich gut damit“).
  7. Formuliere für dich ansprechend und realitätsnah.
  8. Verwende indirekte Formulierungen, wenn du dich mit direkten Aussagen unwohl oder unsicher fühlst.

Wiederhole deine Affirmationen

Wie bereits erwähnt ist es äußerst wichtig, dass du deine Affirmationen regelmäßig und vor allem über einen längeren Zeitraum wiederholst. Damit sich ein Erfolg einstellen kann und du spürbare Veränderungen in deinem Leben und deiner Persönlichkeit wahrnehmen kannst, bedarf es einer Dauer von 1-3 Monaten, in der du deine Affirmation jeden Tag mehrmals aufsagst.

Wir Menschen prägen und entwickeln unsere Gewohnheiten zu denken, zu empfinden und zu leben über Jahre oder Jahrzehnte. Solche Prägungen zu verändern und umzuschreiben braucht seine Zeit. Um nicht zu schnell enttäuscht zu sein, stelle dich darauf ein, dass es drei Monate dauern wird, bis du einen Erfolg verzeichnen kannst und sich dein Leben merklich verändert.

Drei Monate – das ist ungefähr so lang wie eine Jahreszeit. Also nutze doch den nächsten Winter, um positive Affirmationen anzuwenden und mit frischen Gewohnheiten ins Frühjahr zu starten.

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Wirkungsweise der Affirmationen

Manche Menschen tun alles Erdenkliche dafür, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen – und dennoch scheitern sie immer wieder. Das kann daran liegen, dass diese Menschen, wie wir alle, bestimmte Prägungen in ihrem Unterbewusstsein haben, die sie daran hindern, wirklichen Erfolg zu haben. Befinden sich beispielsweise negative Glaubenssätze im Unterbewusstsein, beeinflussen diese unser ganzes Leben und wenden positive Entwicklungen ab.

Affirmationen setzen genau dort an, weil sie negative Glaubenssätze durch positive ersetzen oder auch ganz neue positive Gedanken in dein Unterbewusstsein leiten, die von dort aus ihre Wirkung auf deine Gefühle und dein Handeln zeigen können.

Positive Affirmationen halten dir dein Ziel und deine Träume immer vor Augen. Dadurch erhöht sich die Möglichkeit, dass du Chancen und kleine Erfolge besser wahrnimmst und wertschätzt.

Die Wirksamkeit der Bejahung

Studien haben bewiesen, dass Affirmationen, wie positive Bejahungen, eine Reaktion im Belohnungszentrum deines Gehirns auslösen. Dadurch fühlst du dich selbstbewusster, gestärkt und im Allgemeinen besser als vorher.

Ebenso wie es guttut, wenn dir jemand sagt, dass er an dich glaubt, oder dir Komplimente macht, so hat es auch einen positiven Effekt auf deine Psyche, wenn du es selbst tust.

Indem du dein Leben und deine Fähigkeit zur Entwicklung bejahst, legst du den Grundstein für mehr Glück und Zufriedenheit, da du dich nicht mehr hilflos fühlst, sondern weißt, dass immer ein Weg zur Verbesserung zu finden ist.

Bearbeitung innerer Konflikte

Oftmals schlummern in unserem Unterbewusstsein Blockaden und Verletzungen, die uns schon seit unserer Kindheit begleiten.

Affirmationen sind ideal geeignet, um innere Konflikte und Blockaden aufzulösen. Egal, wie lange solche Hindernisse bereits in deinem Unterbewusstsein existieren, die richtigen Glaubenssätze können dir helfen, deine inneren Schranken zu überwinden.

Hier findest du einige Beispiele für Konflikte, die du mit Hilfe von Affirmationen lösen kannst:

  • mangelndes Selbstbewusstsein
  • angeschlagene Gesundheit
  • Probleme in der Liebe
  • Ängste aller Art
  • Probleme im Berufsleben
  • Verzweiflung und Trauer
  • in der Kindheit festgelegte, für dich schädliche Glaubenssätze
  • Zweifel gegenüber Affirmationen

Voraussetzungen: Probleme werden zu Zielen

Damit deine Affirmation wirken kann und du deine Persönlichkeit in der von dir gewünschten Weise verändern kannst, musst du bestimmte Voraussetzungen beachten, die dein Glaubenssatz erfüllen sollte.

Deine Probleme und deine Unzufriedenheit rücken bei dieser Betrachtung für einen Augenblick in den Fokus, damit es dir gelingt, deine individuelle Affirmation zu entwickeln.

1. Zielsetzung

Formuliere ein klares Ziel, das du anstreben willst. Egal, ob es dir realistisch vorkommt oder nicht. Wenn es dir schwerfällt, ein Ziel auszumachen, betrachte die Situation aus einer anderen Perspektive. Beispielsweise kannst du dir überlegen, was dir gar nicht an dir oder deiner Lebenssituation gefällt, oder was die Dinge sind, von denen du glaubst, dass du sie nie erreichen wirst.

2. Individuelle Formulierung

Die perfekt zu dir passende Formulierung für deine Affirmation zu finden, ist nicht ganz einfach und kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wichtig ist, dass du dich mit dem Glaubenssatz wohlfühlst und, dass du positive Gefühle damit verbindest.

3. Testphase

Wenn du deine persönliche Affirmation ausgewählt hast, sprich sie laut aus und beobachte, was sie in dir auslöst. Solltest du anfangs keine Reaktion in eine bestimmte Richtung wahrnehmen, teste deine Affirmation einige Tage lang. Nach kurzer Zeit wirst du merken, ob du nicht doch noch etwas an der Formulierung verändern musst, damit die Affirmation optimal zu dir passt. Lass dir in der ersten Zeit immer noch die Möglichkeit offen, deine gewählte Affirmation anzupassen und zu verändern. Es ist nicht Sinn der Sache, dass du eine Affirmation über Wochen und Monate anwendest, wenn du auch nur das kleinste Gefühl hast, sie müsste noch etwas verändert werden.

4. Anwendungsphase

Hast du deine perfekte Affirmation gefunden, beginnst du mit der regelmäßigen und langfristigen Anwendung, ohne zu viel zu erwarten oder ständig die Wirksamkeit zu überprüfen.

Die besten Affirmationen zu jedem Thema

Wir alle haben Wünsche und Träume, die in Erfüllung gehen sollen. Manchmal sind sie noch tief in unserem Unterbewusstsein verborgen und manchmal sehnen wir die Verwirklichung ganz aktiv herbei.

Wünscht du dir auch eine liebevolle Beziehung? Einen gesunden Körper oder ein Leben frei von Geldsorgen? Vielleicht fehlt es dir oft an der richtigen Motivation, um deine Ziele zu erreichen, oder du wünscht dir mehr Selbstbewusstsein, um für dich und deine Bedürfnisse einzutreten?

Wir haben für dich die wichtigsten Informationen zu zahlreichen Themen rund um unsere Wünsche und Bedürfnisse zusammengestellt. Hier findest du weiterführende Informationen, Schritt für Schritt Anleitungen und viele Beispiel Affirmationen, die du direkt anwenden kannst.

Was tun, wenn Affirmationen nicht funktionieren? - Die 7 häufigsten Fehler

Du weißt nun schon einiges über die richtige Anwendung von Affirmationen. Trotz aller Regeln bei der Erstellung der optimalen Affirmation und deren Anwendung können verschiedene Probleme auftreten, die dazu führen, dass die Affirmation nicht den gewünschten Effekt hat. Meist sind die Ursachen leicht zu erkennen und ebenso einfach zu beheben.

Affirmationen von anderen übernehmen

Wenn du eine vorgefasste Affirmation von jemand anderem übernimmst, besteht immer das Risiko, dass sie nicht genau das widerspiegelt, was du dir eigentlich wünschst und erreichen willst. Worte sind oft Auslegungssache und deshalb ist es so wichtig, dass sich jeder seine individuelle Affirmation erstellt.

Der Satz „Ich kann meine Gefühle beherrschen” ist beispielsweise für eine aufbrausende Person, die zu Übertreibungen neigt, sinnvoll. Für eine Person, die ihr Selbstbewusstsein steigern will, wäre aber genau das Gegenteil sinnvoll, nämlich, ihre Gefühle auch nach außen zu transportieren und anderen zu zeigen.

Du findest eine große Auswahl von erprobten positiven Affirmationen jeden Tag neu auf unseren Instagram Accounts @dasgesetzderanziehung und @highenergymind. Denk daran immer erst zu prüfen, ob der Inhalt der Affirmation für dich passend ist.

Negation statt Affirmation

Vermeide unbedingt negative Formulierungen in deinen Affirmationen, aber auch Begriffe, die dein Unterbewusstsein mit etwas Negativem in Verbindung bringen könnte.

Sage dir, was du willst, und nicht, was du nicht willst. Wenn es etwas oder jemanden gibt, den du vergessen willst, dann darfst du beispielsweise nicht die Sache oder die Person mit Affirmationen immer wieder in deine Gedanken holen. Ebenso sollten alle Formulierungen mit Verneinungen (“nicht”, “keine”, “nie”) vermieden werden.

Keine attraktiven Affirmationen

Affirmationen sind Träume und Wünsche, und die sind meistens schillernd, wunderschön – und fast zu schön, um wahr zu sein. Genau so soll auch deine Affirmation sein. Trau dich, jeden nur erdenklichen Wunsch als Glaubenssatz für dich zu formulieren und strebe jeden Tag danach. Dein Verstand wird die Affirmation aber nur als realistisch und greifbar ansehen, wenn der darin enthaltene Wunsch auch wirklich erfüllbar ist.

Der nächste Schritt ist, dass du dich fragst, wie es sich anfühlen würde, wenn dein Traum bereits wahr geworden wäre. Erforsche deine Gefühle und finde heraus, ob dein Wunsch dich tatsächlich auch an dein Ziel bringt.

Manchmal erträumen wir uns Dinge, in der festen Überzeugung, glücklicher zu sein, wenn wir sie erreicht hätten. Doch haben wir den Wunsch dann in die Realität umgesetzt, merken wir manchmal, dass wir einem falschen Traum nachgejagt sind.

Nicht an die Realisierbarkeit deiner Affirmationen glauben

Deine Affirmationen sollten für dich auch realisierbar sein.

Einerseits sollst du deine Affirmation so positiv und attraktiv wie möglich gestalten, andererseits muss es dir auch gelingen, selbst daran zu glauben. Wenn du bemerkst, dass sich immer wieder negative Gedanken zwischen dich und deinen Glaubenssatz drängen und dir die Hoffnung an den Erfolg einfach nicht erlauben, musst du deine Affirmation verändern.

Eine Abschwächung der Formulierung oder eine Veränderung der Art, beispielsweise in eine Prozess-Affirmation, können dir den Glauben und das Vertrauen an den Erfolg wieder erleichtern. Das Ziel sollte von dir auch tatsächlich erreichbar sein.

Affirmationen nicht im Präsens formulieren

Dein Unterbewusstsein kennt nur das Hier und Jetzt. Auch wenn du vielleicht instinktiv deine Affirmation in der Zukunft formulieren willst, da du ja erst später damit rechnest, etwas zu erreichen, ist dieser Weg nicht zielführend.

Denke daran, dass es auch für dich im Endeffekt nur das Jetzt gibt und du jetzt etwas für deinen Lebensweg tust. Selbst wenn der Erfolg später kommt, so tust du doch in diesem Moment schon etwas, um dein Denken in die richtige Richtung zu lenken und auf dem Weg, zumindest gedanklich, schonmal vorauszugehen.

Affirmationen nicht überarbeiten

So, wie dein Leben sich verändert, so können sich auch deine Ziele und damit deine Affirmationen verändern. Auch wenn Affirmationen nicht grundlos verändert werden sollen, so ist es doch wichtig, dass du nach einer gewissen Anwendungsdauer deine Formulierungen überprüfst.

Manchmal ändert sich ein Thema deiner Affirmation im Detail, etwa. weil du deinem Ziel schon ein Stück nähergekommen bist oder weil sich deine Wünsche mit der Zeit verändert haben. Bleib flexibel und halte ein wachsames Auge auf das, was du deinem Unterbewusstsein mitteilst.

Affirmationen zu schnell aufgeben

Bei jedem Menschen dauert es unterschiedlich lange, bis sich nachhaltige Veränderungen des Bewusstseins durch Affirmationen bemerkbar machen. Gib nicht zu schnell auf und halte dein Denken positiv.

Wenn deine Affirmation wirklich zu dir passt und deine tiefsten Wünsche und Ziele formuliert, dann kannst du nichts falsch machen oder sie zu lange anwenden. Es ist gut, wenn sich nach ein bis drei Monaten Erfolge einstellen, aber es gibt dafür keine Garantie. Also konzentriere dich besser auf die kleinen Schritte deiner Persönlichkeitsentwicklung und versuche, die Zeit dabei zu vergessen.

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Weitere Fragen zur Affirmation

Im Folgenden findest du weitere Antworten auf mögliche Fragen, die du dir vielleicht bis jetzt noch nicht endgültig beantworten konntest.

Was bewirken Affirmationen?

Affirmationen bewirken ein positives Umdenken und eine Visualisierung deiner Ziele. Durch die bejahenden Glaubenssätze kannst du dein Unterbewusstsein umprogrammieren und unerwünschte Denk- und Verhaltensmuster verändern.

Was sind affirmative Sätze?

Affirmative Sätze sind positiv formulierte Aussagen, die den Zustand beschreiben, in dem du deine Wünsche und Ziele erreicht hast. Sie sollten keine Negierungen enthalten und in der Gegenwartsform formuliert sein.

Wie lange muss man Affirmationen wiederholen?

Je öfter, desto besser. Als Faustregel für die Anwendungsdauer gilt: Zweimal täglich und über einen Zeitraum von ein bis drei Monaten. Erst bei regelmäßiger Anwendung stellt sich eine Wirkung ein.

Wie wirken Affirmationen am besten?

Affirmationen wirken am besten, wenn du sie individuell für dich erstellst, sie regelmäßig und lange genug anwendest, selbst daran glaubst und durch Handlungen unterstützt.

Fazit - Daher sind Affirmationen so hilfreich

Affirmationen sind eine Technik, die jeder lernen kann, der es will. Viele Menschen stellen sich unzählige Fragen, bevor sie sich trauen, das mentale Coaching einfach mal auszuprobieren. Dabei hast du nichts zu verlieren. Wer Affirmationen nutzt, fühlt sich oft, als wäre er mit einem Universalwerkzeug ausgestattet, das dabei hilft, sämtliche Lebenskrisen zu meistern. Also nutze die Kraft deiner Gedanken und hilf deinem Unterbewusstsein auf die Sprünge. Du wirst schnell merken, dass du dich besser fühlst, wenn du deine Ziele und Träume klar formulierst und dich jeden Tag damit beschäftigst.

Affirmationen sind eine großartige Chance, deinen Lebensweg bewusst zu lenken und deine Persönlichkeit so zu entfalten, wie du es dir wünschst.

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