Entdecke die Macht der Glaubenssätze

Hast Du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie deine Einstellung dem Leben und deinen Zielen gegenüber ist, und wie sehr Du selbst von deiner Meinung überzeugt bist? Deine inneren Glaubenssätze haben eine große Macht und einen starken Einfluss auf die Entwicklung deines Lebensweges. Aus diesem Grund solltest Du, wie jeder von uns, deine Einstellungen und Überzeugungen von Zeit zu Zeit hinterfragen und möglicherweise korrigieren.

Nur so kannst Du deine Wünsche und Ziele im Leben ansteuern und so vermeiden, dass dich unbewusste Glaubenssätze immer wieder vom Weg abbringen.

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind die ausformulierte Form von Wünschen und Überzeugungen. Jeder Mensch trägt bewusst oder unbewusst verschiedene Arten von Glaubenssätzen in sich. Diese Überzeugungen werden im Laufe deines Lebens durch Einflüsse aus der Kindheit und durch deine Erfahrungen geprägt.

Deine Glaubenssätze entscheiden, wo der Fokus deiner Aufmerksamkeit in allen möglichen Lebenssituationen liegt. Außerdem ist es abhängig von deiner inneren Einstellung, welche Informationen Du aus der Umwelt aufnimmst und wie du sie weiterverarbeitest.

Jeder Mensch schafft sich im Laufe seines Lebens ein individuelles Glaubenssystem, das aus verschiedenen Glaubenssätzen besteht, die sich gegenseitig stützen und verstärken können. Wenn du dir bestimmte Glaubenssätze immer wieder aufsagst oder aufschreibst, dann spricht man auch von Affirmationen.

Diese Arten von Glaubenssätzen gibt es

Deine Glaubenssätze spiegeln immer deine Erwartungen gegenüber deinen Zielen, deinem Handeln und dessen Wirksamkeit. Die meisten Glaubenssätze hast Du unbewusst gebildet. Sie lassen sich in drei Grundarten unterschieden:

Glaubenssätze in Bezug auf Ursachen

Diese Art von Glaubenssätzen bezieht sich auf die Ursache von bestimmten Geschehnissen. Du selbst gibst dir auf diese Weise Antworten auf Fragen, die nicht immer aus dem Stegreif beantwortet werden können.

So kann es zum Beispiel sein, dass Du dir auf die Frage „Warum fühle ich mich nicht geliebt?” selbst die Antwort „Weil mein Partner mir nie richtig zuhört” gegeben hast. Unterbewusst hast Du dir somit einen Glaubenssatz in Bezug auf eine Ursache gebildet.

Glaubenssätze in Bezug auf Bedeutungen

Mit diesen Glaubenssätzen schreibst Du Ereignissen unterbewusst eine bestimmte Bedeutung zu. Durch dieses Verhalten kannst du Geschehnisse besser einordnen und bewerten.

Ein Glaubenssatz in Bezug auf die Bedeutung kann  etwa so klingen: „Dass Du mich nicht zurückgerufen hast, bedeutet sicherlich, du hast kein Interesse an mir.”

Glaubenssätze in Bezug auf die Identität

Glaubenssätze, die sich auf deine Identität beziehen, machen dich als Persönlichkeit aus

Die dritte Art von Glaubenssätzen bezieht sich auf die Ursachen und Bedeutungen deines Verhaltens sowie auf deine persönlichen Grenzen und Einschränkungen.

Glaubenssätze, die sich auf deine Identität beziehen, machen dich als Persönlichkeit aus. Wenn Du diese Glaubenssätze veränderst, verändern sich große Bereiche deiner Gedanken und deines Erlebens.

Ein einschränkender Glaubenssatz zu deiner Identität könnte beispielsweise lauten: „Ich bin viel zu unattraktiv, um jemanden kennenzulernen.”

Welchen Einfluss haben Glaubenssätze auf unseren Körper?

Deine Gedanken und das, woran Du glaubst, beeinflussen maßgeblich dein Verhalten und deine Körperfunktionen. Wenn Du bestimmte, am besten positive, Glaubenssätze in deinem Unterbewusstsein verankert hast, wird sich dein ganzes Denken und Handeln darauf ausrichten und selbst gegenteilige Informationen werden deinen Glauben nicht so schnell erschüttern können, so sagt es auch das Gesetz der Anziehung.

Wenn Du an die Wirksamkeit eines Medikaments oder einer Therapie glaubst, tust Du bereits den wichtigsten Schritt dafür, dass es dir auch wirklich helfen kann. Zahlreiche Studien haben das bewiesen, und der zuvor bereits erwähnte Placebo-Effekt ist nur ein gutes Beispiel dafür.

Deine Glaubenssätze beeinflussen auch deine Wahrnehmung. Ein Experiment hat gezeigt, dass sich bei hypnotisierten Versuchspersonen, denen man einen Eiswürfel an die Haut hält, Brandblasen auf der Haut bilden, wenn man ihnen gleichzeitig sagt, es sei ein heißer Metallstab, der sie berührt.

Weitere Studien haben gezeigt, dass sich beispielsweise die Erwartungshaltung von Lehrern direkt und signifikant auf die Leistung ihrer Schüler auswirkt.

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Daraus können diese Folgen entstehen

Glaubenssätze ziehen immer negative oder positive Emotionen nach sich. Diese Folgen für deine Psyche lassen sich folgendermaßen beschreiben und einordnen:

Hilflosigkeit

Du fühlst dich hilflos, wenn Du davon überzeugt bist, ein bestimmtes Ziel nicht erreichen zu können, weil dir die dazu nötige Befähigung fehlt. Das gegenteilige Gefühl ist die Handlungsfähigkeit, die dich Stärke und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und deine Wachstumsbereitschaft empfinden lässt.

Hoffnungslosigkeit

Du fühlst dich hoffnungslos, wenn Du davon überzeugt bist, dass dein Ziel grundsätzlich nicht erreichbar ist, weil deine negativen Glaubenssätze es dir so vermitteln. Das Gegenteil ist der Fall, wenn Du hoffnungsvoll in die Zukunft schaust und darauf vertraust, dass deine Stärken dich zu jedem Ziel führen können. Selbst wenn ein Ziel schwer oder sogar unerreichbar scheint, ist die Hoffnung doch immer eine hilfreiche Emotion, die dir Kraft und Mut gibt.

Sinnlosigkeit

Wenn Du keinen Sinn im Leben siehst, wird es dir schwer fallen, negative wie positive Geschehnisse anzunehmen und für dein persönliches Wachstum zu nutzen

Deine Existenz fühlt sich sinnlos an und damit auch jegliche Bemühung um positive Veränderungen. Das gegenteilige Gefühl ist die Betrachtung des Lebens in seiner Sinnhaftigkeit mit allen Höhen und Tiefen. Wenn Du keinen Sinn im Leben siehst, wird es dir schwer fallen, negative wie positive Geschehnisse anzunehmen und für dein persönliches Wachstum zu nutzen.

Wertlosigkeit

Du bist überzeugt davon, das Erreichen deines Ziels nicht zu verdienen oder nicht dafür bestimmt zu sein. Auf der gegenteiligen Seite steht die Überzeugung, wertvoll zu sein und alles erreichen zu können, was Du möchtest. Deine Glaubenssätze sollten immer und unbedingt deinen Wert als Mensch unterstützen und auch deinen Träumen einen angemessenen Wert zuschreiben.

Bedeutungslosigkeit

Du glaubst, dass Veränderungen bedeutungslos wären und sich die Mühe im Endeffekt doch nicht lohnt. Auf der anderen Seite stehen das Wissen und der Glaube daran, dass jede Veränderung eine Bedeutung für dich und deine Mitmenschen nach sich zieht. Erst mit dem Glauben an die Bedeutung deines Handelns kannst Du die nötige Kraft dafür aufbringen.

Was wir glauben, muss nicht immer wahr sein - 5 Interessante Tipps

Glaubenssätze sind längst nicht immer der Wahrheit entsprechend. Vor allem negative Glaubenssätze haben sich möglicherweise durch mehrere schlechte Erfahrungen oder Erzählungen eingeprägt, sind aber dennoch nicht allgemeingültig. Es lohnt sich in jedem Fall, die festgelegten Glaubenssätze einmal zu hinterfragen. Vielleicht lebst Du sonst nach unbewussten Regeln, die dir selbst Schranken setzen und Steine in den Weg legen.

Wir haben fünf interessante Tipps für dich zusammengestellt, die dir dabei helfen, dir deine Glaubenssätze bewusstzumachen.

Finde heraus, was Du glaubst

Schreibe dir sämtliche deiner Glaubenssätze, die Du aufspüren kannst, auf

Als erstes musst Du dir deiner verborgenen Glaubenssätze bewusst werden. Dafür kannst Du folgendermaßen vorgehen:

  • Schreibe dir sämtliche deiner Glaubenssätze, die Du aufspüren kannst, auf.
  • Achte darauf, wann immer Du mit einer absoluten Überzeugung auf etwas reagierst.
  • Finde heraus, wie Du auf Aussagen anderer reagierst.
  • Vervollständige die Satzanfänge „Immer…”, „Alle…”, „Jeder…” und „Grundsätzlich…”

Überprüfe, was Du von anderen Menschen übernommen hast

Vor allem in der Kindheit wurden deine Glaubenssätze von Erwachsenen, aber auch von gleichaltrigen Bezugspersonen geprägt. Typische Hinweise darauf sind Satzanfänge wie:

  • Mein Vater sagte immer…
  • Meine Mutter sagte häufig…
  • Der Lieblingsspruch meines Opas war…
  • Von meiner Oma hörte ich immer…
  • Eine Lektion, die mein erster Lehrer ständig wiederholte…
  • Der wichtigste Satz meiner Kindheit…
  • Eine Lehre, die ich nie vergessen werde…
  • Etwas, das ich nie wahrhaben wollte…


Versuche solche Glaubenssätze neu zu hinterfragen, indem Du dir folgende Fragen stellst:

  • Macht der jeweilige Satz jetzt noch Sinn für mich?
  • Dient er dazu, mein Leben einfacher zu machen?
  • Ist er geeignet, um mich glücklich und zufrieden zu machen?
  • Fallen dir vielleicht viel bessere Sätze und Überzeugungen ein? Wenn ja, schreibe sie am besten gleich auf!

Beginne damit, Glaubenssätze ungezwungen zu hinterfragen

Du sollst deine Glaubenssätze natürlich nicht einfach so von Bord werfen. Du musst auch nicht unbedingt jeden Glaubenssatz verändern, aber eben diese, welche im Verdacht stehen, dich zu blockieren oder dir emotional zu schaden.

Mit den folgenden Fragen kannst Du ergründen, welche deiner Glaubenssätze vielleicht wirklich nicht mehr gut in dein Leben passen und durch neue ersetzt werden könnten:

  • Was könnte eine andere Meinung dazu sein?
  • Wie könnte eine Situation aussehen, in der das nicht zutrifft?
  • Wie würde sich wohl das genaue Gegenteil dieser Ansicht anfühlen, und was würde ich dann denken?
  • Wie könnte jemand das Ganze sehen, der von der anderen Seite der Erde kommt?
  • Wie könnte ich das vielleicht in zwanzig Jahren sehen?

Lerne die Glaubenssätze anderer Menschen kennen

Sammle immer, wenn Du mit anderen Menschen sprichst, neue und nützliche Glaubenssätze. Sei aufmerksam und höre an der richtigen Stelle gut zu, so entdeckst Du vielleicht spannende neue Ansichten und positive Glaubenssätze, die Du selbst in deinem Leben anwenden kannst.

Es kann sinnvoll sein, sich ein kleines Notizbuch anzulegen, indem man möglichst viele positive Glaubenssätze auflistet.

Einige inspirierende Beispiele findest Du hier:

  • Jeder Mensch hat ein Recht darauf, glücklich zu sein.
  • Jeder sollte einmal am Tag etwas Gutes für sich und andere tun.
  • Probleme sind Chancen, denn man wächst mit den Herausforderungen.
  • Jeder Tag ist ein kleiner Neuanfang.
  • Nichts geschieht ohne Sinn.
  • Im Hier und Jetzt liegen Glück und Zufriedenheit.

Hinterfrage dir bekannte Sprichwörter

Sprichwörter gibt es abertausende auf der ganzen Welt. Auch sie haben keine allgemeine Gültigkeit, da jeder Mensch andere Ziele und Lernaufgaben im Leben hat.

Überlege, welche Sprichwörter dir spontan immer wieder ins Bewusstsein kommen und hinterfrage dann, ob sie dir wirklich weiterhelfen.

Beispielsweise kann das Sprichwort „Besser den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach” eine ausbremsende Wirkung auf dich haben, da es dir suggeriert, dich lieber mit den kleinen Erfolgen zufriedenzugeben. Das kann richtig sein, muss es aber nicht.

Mögliche Schritte, wie Du deine Glaubenssätze verändern kannst

Negative Glaubenssätze beschränken deine Chancen im Leben und behindern dein persönliches Wachstum.

Wenn Du deine Glaubenssätze verändern möchtest, solltest Du Schritt für Schritt vorgehen und nichts überstürzen. Als erstes kannst Du dir die folgenden Fragen stellen, um dir bewusst zu machen, was Du wirklich willst:

  1. Wie muss ich die Welt wahrnehmen, damit ich das bekomme, was ich mir wünsche?
  2. Welche Annahme unterstützt mich optimal bei der Erreichung meiner Pläne und Ziele?
  3. Welche Glaubenssätze hat die Person, die ich gerne sein möchte?
  4. Welche Erfahrungen oder Erlebnisse sind nötig, um meinen Traum zu verwirklichen und die Person zu werden, die Ich sein möchte?
  5. Wer könnten meine Mentoren sein? (Nutze die Erfahrungen anderer Menschen und studiere die Biographien von erfolgreichen Persönlichkeiten!)
  6. Mit welcher Biographie will ich beginnen?
  7. Welche Umwelt würde mich optimal bei der Erreichung meiner Ziele unterstützen?
  8. Welche Selbstsuggestionen passen zu meiner neuen Person?

Bestandsaufnahme der Glaubenssätze

Im nächsten Schritt musst Du deine schon bestehenden Glaubenssätze erkennen. Dafür kannst Du die folgenden Fragen einmal für dich durchgehen. Dabei hinterfragst Du deine Vorbilder, deine Eindrücke, deine Erfahrungen und deren Bewertung sowie deine möglicherweise negativen Glaubenssätze.

  1. Welche Vorbilder hattest Du in deinem Leben? Was haben diese Menschen geglaubt? Was war Ihnen wichtig?
  2. In welcher Umwelt bist Du aufgewachsen und groß geworden?
  3. Welche Referenzerlebnisse hast Du bisher gesammelt?
  4. Welche Selbstsuggestionen hast Du dir bisher gegeben?
  5. Welche Glaubenssätze hast Du?
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Veränderungstechniken für Glaubenssätze

Wenn Du negative Glaubenssätze in deiner Psyche entdeckt hast, kannst Du mit verschiedenen Vorgehensweisen Glaubenssätze auflösen oder verändern. Die bekanntesten Methoden, um negative Glaubenssätze umzuwandeln, sind die folgenden:

  • Einen neuen Glauben generieren (New Belief Generator oder Mentor-Technik)
  • Installation eines Glaubens auf der Zeit-Linie
  • Veränderung von historischen Prägungen (Re-Imprinting)
  • Installation von Glaubenssystemen durch Sub-Modalitäten
  • Dickens Pattern

Die ersten beiden Methoden erklären wir dir nun etwas genauer, da Du mit diesen Methoden auch sehr gut alleine viele positive Veränderungen bewirken kannst.

Mentor-Technik - Einen neuen Glauben generieren

Die Mentor-Technik findet Anwendung, wenn Du dein Verhalten in bestimmten Situationen verändern willst.

Für die Durchführung dieser Technik haben wir hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für dich zusammen gestellt.

  1. Stelle dir eine Situation vor, in der du einen Konflikt mit einer anderen Person hattest, bei dem du dich hilflos, verwirrt, oder überfordert gefühlt hast. Durchlebe gedanklich das Schlüsselereignis dieser Erfahrung erneut. Finde eine bessere Verhaltensmöglichkeit für diese Situation, um das entstandene Problem zu umgehen. Formuliere einen positiven Glaubenssatz für die problematische Situation.
  2. Nun reflektiere die Situation und bewerte dein Verhalten erneut. Stelle sicher, dass Du alles, was es aus der Situation zu lernen gibt, betrachtet und in dein Bewusstsein geholt hast.
  3. Finde ein bis drei Vorbilder (Mentoren), die dich in Deinem Leben entscheidend und positiv geprägt haben. Diese Vorbilder sollten dir ein Beispiel für das von dir gewünschte Verhalten sein. So kannst auch Du deine Handlungen nach diesem Beispiel ausrichten. Deine Mentoren müssen keine Menschen sein, die Du wirklich kennst, es können sogar Fantasiegestalten sein. Wichtig ist nur, dass sie das Verhalten verkörpern, dass Du für dich anstrebst.
  4. Stelle dir deine Mentoren in der problematischen Situation vor, um zu überprüfen, ob ihr Verhalten auch für dich passend sein könnte.
  5. Stelle dir vor, Du selbst würdest in der Situation genauso agieren wie dein Mentor und bewerte dies. Willst Du dieses Verhalten tatsächlich übernehmen?
  6. Nimm die Position eines neutralen Beobachters ein und beschreibe, welchen Rat Du dir selbst zu der Problemsituation geben würdest.
  7. Reflektiere dein Verhalten erneut und prüfe, ob Du den Rat umsetzen könntest.
  8. Überprüfe die Gültigkeit der gemeinsamen Botschaft, indem Du die Position eines jeden der drei Mentoren einnimmst und laut die Meta-Botschaft aussprichst, also den Kern der Botschaften.
  9. Stehe in einer Position vor den Mentoren und fühle deren Hände auf deinen Schultern. Höre dich innerlich die gemeinsame, verbindende Botschaft mit einer gemeinsamen Stimme sagen. Visualisiere diese Botschaft und fühle sie als Licht, Melodie oder Temperatur in deinen Körper eintreten und sich in deinem Inneren ausbreiten.
  10. Während Du diese gemeinsame Botschaft noch hörst, siehst und fühlst, begib dich wieder in den Problemkontext. Beachte, wie deine Wahrnehmung der Situation, die Botschaft und die Meta-Botschaft sich verändert haben.
  11. Übertrage die gemeinsame Botschaft deiner Mentoren in eine entsprechende zukünftige Situation und beobachte, wie Du dich verhalten wirst.

Installation einer Glaubenshaltung

Wenn Du nun einen neuen Glaubenssatz in deinem Unterbewusstsein festigen möchtest, kannst Du die folgenden vier Schritte durchführen.

  1. Erstelle eine Zeit-Linie, mit der Du deine Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft definierst. Lege den Zeitpunkt fest, an dem sich dein negativer Glaubenssatz entwickelt hat.
  2. Entwickle das erwünschte zukünftige Ergebnis und die damit zusammenhängenden Glaubenshaltungen, welche das erwünschte Ergebnis unterstützen.
  3. Lege den Zeitpunkt fest, an dem Du dein gewünschtes Ziel erreicht haben wirst. Stelle dir diesen Zeitpunkt vor und erlebe dein erreichtes Ziel mit allen Sinnen.
  4. Orientiere dich zurück in die Gegenwart und überlege dir die notwendigen Schritte zum Erreichen des erwünschten Ergebnisses.

Was sind negative Glaubenssätze?

Negative Glaubenssätze beschränken deine Chancen im Leben und behindern dein persönliches Wachstum.

Negative Glaubenssätze sind unterbewusste Regeln, die Du dir selbst auferlegt hast, die dich einschränken und dich daran hindern, bei etwas erfolgreich zu sein. Du schränkst dich selbst mit der Annahme ein, dass du etwas zum Beispiel nicht könntest oder nicht dafür geeignet wärst. Tatsächlich beschränken solche negativen Glaubenssätze jedoch deine Chancen im Leben und behindern dein persönliches Wachstum.

So findest Du negative und limitierende Glaubenssätze heraus

Vielleicht bist Du dir deiner negativen Glaubenssätze überhaupt nicht bewusst und hältst dein Verhalten für normal und unveränderlich. Es gibt jedoch verschiedene Wege, wie Du negative Glaubenssätze in deinem Denken aufspüren kannst und herausfindest, welche Grundeinstellungen dich begrenzen und ausbremsen.

So kannst Du vorgehen:

  1. Schreibe eine Liste mit deinen Träumen und Zielen im Leben.
  2. Versuche, die Glaubenssätze aufzuspüren, die dich am Erreichen deiner Ziele hindern. Das gelingt dir mit Fragen wie: „Was hindert mich daran, dieses Ziel zu erreichen?” oder „Welche Bedeutung hat das für mich und warum ist es mir wichtig?”
  3. Bewerte deine Glaubenssätze und frage dich, ob sie hilfreich für dein Weiterkommen sind oder dich nur behindern. Vor allem negative Erwartungen, mangelnder Glaube an dich selbst und Glaubenssätze, die dir ein schlechtes Gefühl geben, solltest du verändern.

So veränderst Du negative und einschränkende Glaubenssätze

Zuerst solltest Du deine Glaubenssätze enttarnen und sie dann hinterfragen, um sie im letzten Schritt aufzulösen. Das gelingt dir, indem Du ihren negativen Nutzen aufdeckst und dir selber klarmachst, dass Du dieser Art von Glaubenssatz nicht mehr folgen willst. Der Moment, in dem dir deine Glaubenssätze bewusst werden, ist auch der Moment, in dem du die Möglichkeit hast, sie zu verändern.

Tipp dazu - 9 wirksame Fragen

Die folgenden Fragen sind Beispiele dafür, wie Du dein Unterbewusstsein überlisten und die negativen Glaubenssätze von innen heraus verändern kannst.

  1. Wo und wie genau schränkt dich dieser Glaubenssatz ein?
  2. Willst Du diesen Glaubenssatz weiter glauben?
  3. Bist Du sicher, dass dein Glaubenssatz wahr ist?
  4. Warum bist Du dir so sicher, dass der Glaubenssatz wahr ist?
  5. Gilt der Glaubenssatz in allen Fällen und wirklich immer?
  6. Woher weißt Du, dass der Glaubenssatz wahr ist?
  7. Was wäre, wenn genau das Gegenteil wahr wäre?
  8. Welche Beweise für das Gegenteil kennst Du schon?
  9. Gibt es Menschen, die in der gleichen Situation andere Glaubenssätze haben?
  10. Haben sie damit mehr Erfolg?

Das Fazit - So beeinflussen Glaubenssätze unser Leben

Deine Glaubenssätze bestimmen nicht nur, wie Du die Welt um dich herum erlebst, sondern auch, wie Du Erfahrungen verarbeitest und welchen Eindruck Du auf andere Menschen machst. Lass nicht zu, dass dich negative Glaubenssätze ausbremsen und deine innere Kraft abschwächen.

Mit unseren Tipps gelingt es dir, deine Glaubenssätze aufzudecken, zu bewerten und zu verändern, wenn es nötig ist. Du wirst sehen, dass Du mit neuen und vor allem positiven Grundsätzen ein ganz neues Lebensgefühl kennenlernen kannst und vielleicht auch Dinge erreichen wirst, die Du zuvor für unmöglich gehalten hättest.

Du bist so stark wie Du dich fühlst, und Du kannst alles schaffen, woran Du glaubst. Also nutze den Einfluss deiner positiven Glaubenssätze auf dein Leben und beginne, deine unterbewussten Abläufe zu steuern!

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