Gelassenheit lernen: 15 Tipps, um gelassen zu bleiben

Ist es nicht jedermanns Wunsch, sich ständig in innerer Ruhe und Gelassenheit zu befinden? Ein Zustand, der uns durch nichts und niemanden aus der Fassung bringt und wir uns zufrieden und ausgeglichen fühlen, um auch in prekären Situationen ruhig zu reagieren.

Gelassenheit ist ein Geisteszustand, der einen Wohlfühlfaktor und Frieden mit sich bringt. Eine optimistische und positive Grundeinstellung ist eine Grundvoraussetzung dafür.

Auch wenn die Dinge manchmal nicht so laufen, wie wir es uns vorgestellt haben, so zieht man dennoch immer das Gute daraus und betrachtet es aus einem neuen, positiven Blickwinkel. „Alles kommt, wie es kommen soll und ist genau richtig so!“, wäre beispielsweise ein Mantra, welches man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen kann, um Gelassenheit zu lernen.

In diesem Artikel gehen wir genauer darauf ein, was Gelassenheit bedeutet und geben dir 15 erprobte Tipps, wie du auch in stressigen Situationen gelassen bleiben kannst.

 

Positive Affirmationen Podcast Folge 17: Affirmationen für Gelassenheit und Harmonie

Deine innere Einstellung und deine Überzeugungen haben einen großen Einfluss darauf, wie du auch bestimmte Situationen reagierst. Lässt du dich von etwas triggern und steigst auf das Drama ein oder bleibst du in deiner Mitte und reagierst souverän? Die Affirmationen dieser Folge werden dir helfen, mehr Gelassenheit in dein Leben einzuladen und ausgeglichen zu bleiben.

Affirmationen aus der Podcast-Folge:

  • Ich bin in Harmonie mit mir und der Welt.
  • Ich bleibe immer entspannt und gelassen.
  • Ich öffne mich für Freude, Energie und Glück.
  • Ich weiß, dass ich jede Herausforderung meistern kann.
  • Ich bin in jeder Situation ruhig und gelassen.
  • Harmonie und Frieden durchströmen mein ganzes Sein.
  • Ich bin ruhig, zufrieden und gelassen.
  • Voller Vertrauen und Zuversicht nehme ich alles Gute an.
  • Ich lebe im Hier und Jetzt und achte den Moment.
  • Ich spüre meine Ruhe und Gelassenheit.
  • Liebe und Mitgefühl stehen mir in Fülle zur Verfügung.
  • Ich entscheide mich jetzt für liebevolle Gedanken.
  • Ich bin ausgeglichen und fühle mich wohl.
  • Ich bin voller Liebe und behandle jeden wohlwollend und zuvorkommend.
  • Ich bin immer geduldig und liebevoll zu mir und anderen.
  • Ich öffne mich für Freude, Energie und Liebe.
  • Ich bin gelassen und emotional ausgeglichen.

Du findest den Positive Affirmationen Podcast bei Spotify, Apple, Amazon und Google Podcasts und auch kostenlos auf unserem YouTube Kanal.
Wenn dir die Folge gefällt, dann vergiss nicht den Podcast zu abonnieren und zu bewerten. Alle Links findest du unter https://affirmationen.gratis

 

Was bedeutet Gelassenheit?

Unter Gelassenheit verstehen wir die Fähigkeit, uns allgemein in einen Zustand der inneren Ruhe zu versetzen. Dabei spielt es keine Rolle, wie verrückt es um uns hergeht. Wer es wirklich verinnerlicht hat, sich in Gelassenheit zu üben, den lassen Stress und Hektik kalt.

Vor allem optimistisch eingestellten Menschen fällt diese Gelassenheit leicht. Lernen kann diese Fähigkeit aber jeder.

Zusammengefasst bedeutet Gelassenheit also, dass ein Gefühl von innerer Ruhe, Frieden und Ausgeglichenheit empfunden wird. Auch in hektischen Situationen, wird die Fassung bewahrt, ohne das Panik ausbricht, etwas könnte nicht so gelingen, wie es soll.

Außerdem wird sich nicht über Lappalien aufgeregt und es ist eine Selbstverständlichkeit, in Besonnenheit und Achtsamkeit zu handeln.

 

Warum bleiben wir nicht gelassen?

Unsere Grenzen werden überschritten

Weil wir es zulassen, egal ob bewusst oder unbewusst, das andere Menschen unsere Grenzen überschreiten, gerät unser inneres Gleichgewicht durcheinander. Wenn dich zum Beispiel irgendjemand persönlich attackiert und deine Haltung missachtet oder deine Privatsphäre ignoriert, so löst das in dir ein Gefühl von Ungerechtigkeit aus und es fällt uns schwer, dass wir gelassen bleiben.

Du beginnst, innerlich zu kochen, ohne vorher in Ruhe nachzudenken, wie du am besten handeln und reagieren sollst. Unabhängig davon, ob dein Gegenüber dich mit Absicht oder unbewusst in diese Gefühlslage versetzt – das Problem ist, dass du diesen Angriff zulässt. Doch genau das liegt gänzlich in deiner Entscheidungskraft: Lässt du dich aus der Reserve locken oder bleibst du gelassen?

Es trägt niemand anderer Schuld daran, dass du aufbrausend und nicht in Gelassenheit reagierst. Allein deine innere Einstellung sowie dein Mindset, sind dafür ausschlaggebend.

Selbstverständlich ist es absolut menschlich, bei bestimmten Ereignissen, vor allem wenn die eigenen Grenzen überschritten werden, negative Gefühle zu empfinden. Ein Jeder weiß, dass auch die größte Gelassenheit ihre Grenzen hat. Du wirst immer wieder auf Menschen treffen, die negative Emotionen in dir auslösen.

Zum einen solltest du üben, welche Reaktionen du auf das Verhalten anderer Menschen zulässt. Auf der anderen Seite ist es wichtig, deine Grenzen deutlich zu machen. Gehe in dich, entdecke deine Grenzen, kommuniziere sie offen und ohne Umwege. Damit schützt du die Gesundheit deiner Seele.

Wir sabotieren uns selbst

Selbstsabotage bedeutet, die eigenen Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Zielsetzungen zu ignorieren und ihnen keine Beachtung zu schenken. In den meisten Fällen ist ein schwaches Selbstbewusstsein, Ängste oder auch festgesetzte Glaubenssätze dafür verantwortlich.

In bestimmten Situationen gibt es bestimmte Auslöser – auch Trigger genannt – die uns beispielsweise zu einem Konflikt reizen lassen. Normalerweise ist uns schon in diesem Augenblick bewusst, dass der aufkommende Streit absolut sinnlos ist, aber dennoch lassen wir ihn zu. Daraus resultiert die Sabotage unserer eigenen Beziehung mit unserem Verhalten, weil es nicht möglich ist, diesem Trigger in Gelassenheit entgegenzutreten.

Wenn du immer wieder bei bestimmten Ereignissen genervt und gestresst reagierst, wird sich dieses Verhalten auf Dauer in deinem Unterbewusstsein festsetzen. Gefühle wie innere Unruhe, Stress und Nervosität, aber auch Aggressionen und Zorn, werden damit zu einem Automatismus.

Es wird schwer, dann noch mit Gelassenheit und Ruhe zu reagieren. Du gerätst in einen Teufelskreis, da du dich fortwährend in einem Zustand der Anspannung befindest.

Es ist keine einfache Aufgabe, diese Verhaltensmuster aufzulösen. Es muss dir klar sein, dass das Erlernen der inneren Gelassenheit kein Vorgang ist, der sich über Nacht bearbeiten lässt. Es ist ein andauernder Ablauf, der Zeit braucht.

Wir fühlen uns überfordert

Wie wir bereits wissen, ist es keine Leichtigkeit, sich in Gelassenheit zu üben. Wir neigen dazu, in Rage zu geraten und unseren Gefühlen lautstark Ausdruck zu verleihen.

Es wäre auch nicht richtig, wenn du deine negativen Gefühle permanent unterdrückst und nach außen hin ein falsches Lächeln aufsetzt, während du innerlich schreien könntest.

Ab und zu bringt es erstmal Erleichterung, seinen Emotionen freien Lauf zu lassen. Doch auf lange Sicht hin, ist es nicht hilfreich, immer anderen die Schuld für deine Lage in die Schuhe zu schieben und wegen kleinen Dingen sofort an die Decke zu gehen. Die schlechten Gefühle werden sich dadurch nicht auflösen.

Wenn du lernen willst, gelassen zu sein, musst du an deiner inneren Einstellung arbeiten. Dein Wohlbefinden wird sich entspannen und du kannst dich wieder mehr auf die schönen Dinge in deinem Leben konzentrieren.

Nebenbei wird auch deine Wertschätzung dir selbst gegenüber gestärkt. Denn wenn du in der Lage bist, locker zu bleiben und nicht auszurasten, fühlst du dich mit dir selbst im Einklang und kannst dich besser mit dir identifizieren.

 

Warum ist es wichtig, gelassen zu bleiben?

Situationen, in denen wir uns unbehaglich fühlen, bringen uns dazu, dass die innere Balance ins Ungleichgewicht gerät und wir anders reagieren, als wir es eigentlich wollen. Das liegt daran, dass wir in diesen Momenten keine Kontrolle mehr über unsere Gefühle haben.

Doch die Menschen, welche die Gelassenheit in Person sind, können selbst in negativen Situationen etwas Gutes zu sehen.

Wenn unsereins in Panik ausbricht und denkt: „Oh nein, jetzt werde ich auch noch zu spät zu meinen Treffen kommen!“, so wird die gelassene Person denken: „So kann ich die zusätzliche Zeit noch dafür nutzen, mich mental auf diese Verabredung einzustellen und nicht so nervös zu sein.“

Gelassenheit stärkt die emotionale Gesundheit. Wir können entspannt mit Stress umgehen und leichter abschalten. Diese innere Einstellung macht es uns möglich, auch schwere Entscheidungen einfacher treffen zu können. Die Einflüsse von außen, bringen uns nicht mehr aus der Fassung.

Es stellt sich ein allgemeines, physisches sowie psychisches gesünderes Wohlbefinden ein. Studien belegen sogar, dass man durch Gelassenheit eine höhere Lebenserwartung hat.

 

Welche Vorteile hat es, wenn man gelassen bleibt?

Bei all diesen Triggern ist es jedoch möglich, dass wir Gelassenheit lernen. Wenn wir es schaffen, Gelassenheit zu erlernen, erhalten wir die Kontrolle und die Macht über unser Handeln zurück. Anstelle von Wut, ist es möglich, in einem angebrachten Maß und ohne Vorurteile regieren zu können.

Gelassenheit bringt dir mehrere Vorteile:

Innere Zufriedenheit

Mit Ruhe und Gelassenheit erhältst du innere Zufriedenheit für dein Leben. Du nimmst die Dinge leichter und lernst, immer das Positive aus allem zu ziehen. Dank eines gesunden Optimismus wirst du auch komplizierte oder problematische Lebensphasen bewältigen können.

Verbesserte Entscheidungsfähigkeit

In Stresssituationen fällt es uns schwer, die Konzentration und die Fähigkeit, Probleme rational zu lösen, aufrecht zu halten. Wir werden am klaren Denken gehindert und reagieren oft über. Mit dem Training zur Gelassenheit lernst du, besonnen zu reagieren und dich selbst sowie dein Verhalten zu überdenken. Mit dieser Grundlage kannst du vernünftige Entscheidungen treffen.

Erfolg, der sich auszahlt

Gelassenheit macht es dir möglich, in bestimmten Krisen und Problemsituationen den nötigen Abstand zu gewinnen. Das hilft dir, diese Schwierigkeiten als eine Gelegenheit anzunehmen, etwas Positives daraus zu machen, anstatt es als Niederschlag anzusehen. Durch Gelassenheit wirst du auch in angespannten Phasen die innere Ruhe behalten können.

ein höheres Maß an Selbstbestimmung: Mehr Gelassenheit lässt es nicht mehr zu, dass andere Menschen dich aus der Reserve locken und einen negativen Einfluss auf dein Verhalten haben. Du übernimmst die Verantwortung für dein Handeln und gehst mit mehr Selbstbestimmung durchs Leben.

 

Gelassenheit ist gut für unsere Gesundheit

Innere Ruhe und Gelassenheit haben einen positiven Einfluss auf dein Leben, deine Gesundheit und deine sozialen Beziehungen. Durch Gelassenheit kannst du negative Folgen auf deine Gesundheit verhindern. Dazu zählen u.a.:

·      Frustration

·      Unzufriedenheit

·      Aggressionen in Form von Wutausbrüchen

·      Verwirrung

·      Verspannungen

·      Stress

·      Feindseligkeit

Vor allem wer unter chronischem Stress leidet, kann gesundheitlich negative Auswirkungen davontragen. Stress setzt in den Nebennieren Cortisol frei, welches auch als Stresshormon bezeichnet wird. Ist dieser Cortisolwert auf Dauer zu hoch, weil der negative Stress nicht abnimmt, so kann das zum einen das Gedächtnis einschränken und zum anderen das Immunsystem schwächen.

Aus wissenschaftlichen Studien geht hervor, dass häufige Infekte eine Folge sind. Selbst die Wundheilung verläuft bei gestressten Menschen schlechter als bei ausgeglichenen Gemütern.

Gelassenheit ist die also ein wichtiges Hilfsmittel, den Stress in deinem alltäglichen Leben zu senken. Dadurch erlangst du eine gesündere Lebensweise und du bist im Allgemeinen zufriedener mit deiner Lebenssituation.

Gelassen bleiben mit Affirmationen

 

Die besten Tipps um ruhig und gelassen zu bleiben

Mit den folgenden Tipps und Übungen kannst du lernen, innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu erreichen. Vergiss dabei nicht, dass dir dies nicht über Nacht gelingen wird. Es ist ein Prozess, bei dem du Geduld brauchst.

1.     Beobachte deine Wahrnehmung

Fällt dir auf, dass Stress dich überkommt, so gehe für einen Augenblick in dich und versuche, mit einem kühlen Kopf die Situation genau zu betrachten. Diese Fragen können dir dabei behilflich sein:

·      Was ist genau geschehen?

·      War dieser Vorfall tatsächlich so gravierend?

·      Wird sich der Zustand bessern, wenn ich zornig darauf bin?

·      Lohnt es sich, dafür meine innere Ruhe außer Kraft zu setzen?

·      Was sind die wirklichen Folgen aus diesem Ereignis und was sind womöglich nur meine eigenen Bedenken?

Entscheide selbst, wie du reagieren willst. Bleibst du gelassen oder gerätst du in Rage? Stell dir vor, was passiert, wenn du unkontrolliert reagierst und nicht gelassen bleibst. Wäre es am Ende gut für dich, einem schlechten Gefühl nachzugeben? Wenn du in diesem Moment genau das reflektieren kannst, wird es dir gelingen, den negativen Impuls nicht zuzulassen. Du wirst erkennen, dass es sinnlos ist, in eine Überreaktion zu geraten. Es würde dir nur deine kostbare Kraft und Energie rauben.

 

2.     Finde einen Ausgleich

Wenn du etwas hast, mit dem du Stress abbauen kannst und Gelassenheit spürst, kannst du dies nutzen, um negative Emotionen und Gedanken auszublenden. Somit umgehst du auch die Gefahr, deinen Unmut an anderen Menschen auszulassen.

Sport, Spaziergänge in der Natur oder Gespräche mit lieben Menschen, kann dir als Ausgleich zum Alltagsstress dienen.

Körperliche Bewegung lässt Glückshormone wie Serotonin, Endorphin und Dopamin ausschütten, was dir ein rundum gutes Gefühl gibt. Unruhe, Anspannung und Zorn haben damit kaum noch Chancen dich einzunehmen.

Damit du wirklich einen Erfolg daraus ziehen kannst, ist es wichtig, eine Routine daraus zu machen.

 

3.     Lege deine persönlichen Grenzen (Prioritäten) fest

Ist dein Limit erreicht, so musst du deine Grenzen kennen und einfordern. Es ist von höchster Wichtigkeit, dass du dir beibringst, „Nein“ zu sagen. Damit wird deine emotionale Gesundheit aufrechterhalten und du vermeidest, dich selbst unter Druck zu setzen.

Grenzen setzen und zu verteidigen ist eine Eigenschaft, die du lernen kannst. Sie bringt dir mehr Gelassenheit und du kannst dir selbst nur Gutes damit tun. Mach dir klar, was für dich am wichtigsten ist und wo deine Prioritäten liegen. Du kannst nicht für alle da sein, nur du stehst an erster Stelle. Es gibt Dinge, die auch bis zum nächsten Tag warten können, nicht alles muss sofort geschehen.

 

4.     Mehr Gelassenheit durch Entspannungstechniken

Je mehr du unter Strom stehst, umso schwieriger ist es, in stressigen Situationen Ruhe zu bewahren. Deshalb solltest du unbedingt deinen Stress reduzieren und dir geeignete Hilfsmittel dafür suchen. Eines kann beispielsweise das Erlernen von bestimmten Entspannungstechniken sein.

Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Yoga und einige mehr, haben sich hier besonders bewährt. Finde heraus, was zu dir passt und mit welcher Methode du dich am besten in Gelassenheit üben kannst.

 

5.     Befreie dich von schlechten Energien

Mach dir bewusst, in welchen Situationen oder durch welche Menschen du dich immer wieder gereizt fühlst oder was dir deine Kräfte raubt. Gibt es viele Menschen um dich herum, die negative Energie durch eigene Unzufriedenheit ausstrahlen? Wenn ja, kannst du versuchen, mit diesen Personen ins Gespräch zu kommen oder du meidest einfach die Dinge, die dir deine Energie nehmen.

Trete mehr in Kontakt mit Menschen, die eine positive Ausstrahlung und Lebensenergie besitzen. Gelassenheit und Optimismus sind übertragbar und stecken buchstäblich an. Schau dir an, wie diese Menschen mit Stresssituationen und Niederschlägen umgehen. Vielleicht findest du dabei gute Tipps und Tricks, wie du in solchen Lebensphasen mehr Gelassenheit findest.

 

6.     Schaffe dir Auszeiten

Zu viel Stress und Unruhe sind kontraproduktiv, um Gelassenheit zu erlernen. Daher solltest du in deinem Alltag kleine Pausenzeiten einbauen. Nicht nur ein gesunder Nachtschlaf ist wichtig, sondern auch die regelmäßigen Auszeiten tagsüber.

Durch kurze, entspannende Momente schaffst du einen guten Ausgleich zum Alltagsstress. Dabei genügen oft nur 5-10 Minuten, in denen du abschalten und zu dir kommen kannst, sei es durch entspannende Atemtechniken oder kleinen, körperlichen Bewegungen, die dir Ruhe bringen.

 

7.     Lerne, zu Verzeihen

Dinge, die in der Vergangenheit liegen, kannst du heute nicht mehr rückgängig machen. Für deine Zukunft hingegen, bist du der Schöpfer der Dinge, die geschehen. Der beste Anfang ist, das Vergeben zu lernen und dich von „Altlasten“ zu befreien.

Ist es dir möglich, zu verzeihen und zu vergeben, so machst du dich frei und stößt negative Energien von dir ab. Finde Frieden mit deiner Vergangenheit und schließe sie ab. Ziehe etwas Positives aus früheren, negativen Situationen und sieh eine Art Lerneffekt darin. Somit fällt es dir leichter, diese Dinge zu verarbeiten und hinter dir zu lassen.

 

8.     Konzentriere dich auf gute Gedanken

Der Medieneinfluss ist heutzutage enorm hoch. Von überall strömen Nachrichten, Bilder und Meldungen jeglicher Art auf uns ein. Entscheide für dich, was du zulässt und was zu viel ist. Versuche, dich nicht jeden Tag von negativen Nachrichten beeinflussen zu lassen. Ein gesundes Maß deines eigenen Medienkonsums ist außerordentlich wichtig.

Gerade die Abendzeit, sollte eine Zeit ohne negative Meldungen sein. Es wühlt dich innerlich nur auf und hindert dich daran, in einen erholsamen Nachtschaf zu finden. Eignest du dir hingegen eine entspannende Abendroutine oder ein Ritual zum Einschlafen an, so wirst du deinen wohlverdienten und wichtigen Nachtschlaf bekommen, der dir die nötige Energie für den kommenden Tag liefert.

 

9.     Sag dem Perfektionismus „Leb wohl!“

Einer der größten Feinde von Gelassenheit, ist Perfektionismus. Im wahren Leben ist nichts und niemand perfekt. Setze deine Ziele so, dass sie auch wirklich erreichbar sind, ohne dass du dich dafür abkämpfen musst. Das erspart dir unnötigen Ärger, wenn etwas nicht so gelingt, wie du es dir vorgenommen hast.

Sag deinem Perfektionismus also „Leb wohl“ und schicke ihn weg. Es muss nicht alles immer ideal laufen, eine Zielerreichung 100 % setzt dich unter Druck und löst Stress aus. Viel wichtiger ist es, dir eine gute Selbstorganisation anzueignen und deine Zeit angemessen an deine Aufgaben anzupassen. So kommt vor allem in Phasen, an denen du an bestimmte Fristen gebunden bist, weniger Stress auf.

 

10.  Übe dich in Dankbarkeit

Dankbarkeit ist eine Fähigkeit, die in der heutigen Gesellschaft leider immer seltener wird. Doch gerade diese wichtige Eigenschaft, ist so ausschlaggebend für die innere Gelassenheit. Dein Wohlbefinden wird mit zunehmender Dankbarkeit gesteigert und deine Stimmung hellt sich auf. Dadurch kannst du ruhig und gelassen handeln, ohne in Stress zu geraten.

Schenke den positiven Dingen in deinem Leben mehr Beachtung und bring ihnen Wertschätzung entgegen. Fokussiere dich darauf und lenke deine Gedanken auf diese positiven Dinge, die dich glücklich und zufrieden machen. Das können auch die kleinsten Dinge sein, die dein Herz aufgehen lassen.

Ein Dankbarkeits-Tagebuch kann ein Hilfsmittel sein, damit du am Abend mit ausschließlich guten Eindrücken ins Bett gehst. Vor dem Einschlafen nimmst du dir ein paar Minuten Zeit und schreibst auf, für was du an diesem Tag dankbar bist. Dieses Aufschreiben wird deine negativen Gedanken aufhalten und dich zu den positiven Dingen lenken, auf die du dich konzentrierst. Das löst ein Gefühl der Zufriedenheit und Entspannung aus, was für die Nachtruhe von großer Bedeutung ist.

 

11.  Die Situation weglachen

Auch wenn es erstmal eigenartig klingt, so ist es sehr wirkungsvoll: Anstatt dich aufzuregen, lachst du eine negative Situation einfach weg. Das Lachen hindert den aufkommenden Stress daran, sich in der breit zu machen. Endorphin wird freigesetzt und gibt der Aufregung keine Chance.

Zudem übst du beim Lachen deine Gelassenheit. Du wirst erkennen, dass die scheinbar erst aufwühlende Angelegenheit, gar nicht so schlimm ist und ein Lächeln verdient hat.

 

12.  Was dir nicht gut tut, kannst du überhören

Bestimmte Situationen lassen sich durch Aufregung nicht ändern. Wozu also diesen Aufwand betreiben und dich damit stressen? Nimm dir das Negative, was du nicht ändern kannst, nicht an und höre weg. Stehe über den Dingen und zeige damit, wie gelassen du bist.

 

13.  Ein Spaziergang in der Natur

Auch wenn das Rauslassen von Emotionen manchmal beim Stressabbau kurz hilft, so ist körperliche Bewegung weitaus effektiver. Bemerkst du, dass dich etwas aufregt, dann geh raus an die Luft und mache einen Spaziergang. Die Bewegung reduziert die Produktion von Stresshormonen und du kannst die Situation noch einmal mit dem nötigen Abstand betrachten.

Bei großer Anspannung und Wut, kann das Aufstampfen mit den Füßen zusätzlich helfen, die überschüssige Energie abzubauen.

 

14.  Nimm deine eigenen Fehler und die der anderen an

Gelassenheit kannst du ebenso erlernen, wenn dir klar ist, dass Fehler etwas Natürliches und Normales sind. Keiner ist perfekt, Fehler sind manchmal unausweichlich und geschehen einfach, ohne dass du es verhindern kannst.

Aufregen ist dabei absolut nutzlos, egal ob es dich selbst oder andere Menschen betrifft. Akzeptiere deine eigenen Fehler und die der anderen, so hat die Gelassenheit mehr Platz.

 

15.  Gelassenheit ist eine immer wiederkehrende Entscheidung

Du kannst nicht kontrollieren was für Situationen auf dich zukommen oder welches Verhalten Menschen in deinem Umfeld an den Tag legen. Jedoch hast du einen entscheidenden Einfluss darauf, wie deine Reaktionen aussehen sollen. „Nein, ich werde mich jetzt nicht stressen lassen!“, dies ist eine bewusste Entscheidung, die dir mehr Gelassenheit bringt.

In jeder Situation triffst du diese Entscheidung erneut und es wird dir klar, dass selbst die Gelassenheit zur Angewohnheit werden kann. Mit den aufgezeigten Übungen und dem regelmäßigen Training wird es dir immer besser gelingen, Gelassenheit zu lernen.

 

Häufige Fragen

Im Folgenden beantworten wir noch einige häufige Fragen rund um das Thema gelassen bleiben und Gelassenheit lernen.

Wie lernt man innere Gelassenheit?

Um Gelassenheit zu lernen, ist es ein erster, wichtiger Schritt, deine eigenen Grenzen kennenzulernen und diese einzufordern. Es ist wichtig, dass dir bewusst wird, dass du und deine Gesundheit an erster Stelle stehen. Kommuniziere unmissverständlich, wenn dir etwas zu viel wird. „Nein“ sagen ist kein Zeichen von Egoismus, sondern du pflegst damit deine emotionale Gesundheit und ersparst dir unnötigen Stress.

Zudem solltest du Situationen und Menschen, die dich aufregen, meiden. Schaffe dir ein positives Umfeld und wende negative Energien von dir ab.

 

Wie schaffe ich es, ruhiger und gelassener zu werden?

Punkt Eins: ändere deine innere Haltung. Wenn du die Dinge positiv siehst, keine Niederschläge, sondern Chancen erkennst, wird das deine Einstellung von Grund auf verändern. Nimm dir die nötigen Auszeiten, auch im Alltag. Übe dich in Entspannungstechniken und stelle deinen Perfektionismus ab.

Räume dir die Erlaubnis ein, nicht immer alles schaffen zu müssen und deinen eigenen Bedürfnissen nachzukommen. Umgib dich mit Menschen, die dir guttun und den Optimismus sowie Lebensfreude ausstrahlen. Anstatt in Panik zu geraten, solltest du den Stress weglächeln und immer denken, dass in jeder Situation etwas Positives steckt.

 

Wie kann ich im Job gelassener werden?

Gelassenheit ist eine wichtige Eigenschaft, die dir auch im Job Anerkennung bringt. Wer einen kühlen Kopf bewahren kann, egal wie hektisch es auch zugehen mag, ist ein angesehener Bestandteil des Teams.

Folgende Punkte solltest du dir für mehr Gelassenheit im Job annehmen:

Dinge nicht persönlich nehmen

Werden Entscheidungen oder Aussagen getroffen, die nicht deiner Vorstellung entsprechen, so nimm das nicht persönlich. Es dreht sich im Job um geschäftliche Angelegenheiten und nicht um dich, als Person. Nur weil sich deine Vorstellungen von den anderen unterscheiden, bedeutet das nicht, dass dies ein persönlicher Angriff gegen dich ist.

Achte auf deine Emotionen

Gelassenheit zu lernen bedeutet, auch in stressigen Situationen Ruhe zu bewahren. Amte tief in deinen Bauch und versuche damit deine Aufregung abzufangen. Es kann hilfreich sein, einen kurzen Moment an die frische Luft oder aus dem Raum zu gehen. Damit bekommst du einen geeigneten Abstand zu der Situation.

Hast du dich ein wenig beruhigt, kannst du mit mehr Gelassenheit die Lage neu prüfen und eventuell in ein klärendes, ruhiges Gespräch kommen.

Finde den wahren Grund für deine Verärgerung heraus

Stell dir die Frage, weshalb du in Wirklichkeit so angespannt bist. Kann es sein, dass die Aussage deines Chefs nur der Punkt war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat? Gibt es womöglich eine andere Ursache, die in dir diese Frustration ausgelöst hat? Vielleicht ärgerst du dich häufig über deinen Vorgesetzten, da er immer wieder Aussagen trifft, die dich in Rage bringen?

Für die Zukunft solltest du deinem Chef klar kommunizieren, bei welchen Äußerungen du dich unwohl und angegriffen fühlst, damit er von nun Rücksicht darauf nimmt.

 

Fazit

Gelassenheit ist eine wunderbare Fähigkeit, die jeder Mensch besitzen sollte. Sie bringt inneren Frieden und sorgt für deine emotionale Gesundheit.

Mit Gelassenheit fühlst du dich besser und gehst achtsamer mit dir um. Stress kann dich nicht mehr beeindrucken, du bist ruhig und siehst die Dinge positiv.

Aus jeder Situation kannst du einen Nutzen ziehen und immer wieder das Gute darin sehen. Dein Alltag wird sich dadurch viel entspannter gestalten. Du nimmst deine Umwelt bewusster wahr und erfreust dich auch an den Kleinigkeiten in deinem Leben, weil du sie wertschätzen und nicht als selbstverständlich ansehen kannst.

Gelassenheit ist also unabdingbar für dein zukünftiges, ausgeglichenes, gesundes und zufriedenes Leben!

Es gibt noch mehr für dich zu entdecken

Neue inspirierende Beiträge

Wenn du mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, dann kann ich dir die folgenden Beiträge empfehlen.

Melde dich an für deine

Affirmation
der Woche

Jeden Sonntag per E-Mail:
Deine Affirmation der Woche als Hintergrundbild für dein Smartphone

Du kannst jederzeit deine Einwilligung in den kostenlosen Versand unserer E-Mails über den „Abmelden“-Link am Ende jeder E-Mail widerrufen. Der Versand erfolgt gemäß Datenschutzerklärung.

Danke für deine anmeldung

Es fehlt noch ein Klick!

Damit wir dir deine Affirmation der Woche senden können, musst du deine Anmeldung noch bestätigen. Bitte gehe jetzt in dein E-Mail Postfach und bestätige deine Anmeldung.

Bitte füge philipp@highenergymind.com deinen Kontakten hinzu, damit deine Affirmation der Woche nicht im Spam-Ordner landet.