Grenzen setzen: 12 Tipps für gesunde Grenzen

Damit deine emotionale Gesundheit erhalten bleibt und du dich wohlfühlst, gibt es eine wichtige Grundvoraussetzung: Grenzen setzen. Denn oft fällt es uns schwer, „Nein“ zu sagen.

Doch wer immer nur „Ja“ sagt und sich selbst dabei völlig vergisst, wird früher oder später merken, wie sehr diese Eigenschaft an deinen eigenen Kräften zehrt und ein Gefühl von innerer Erschöpfung auslöst.

In diesem Artikel wirst du erfahren, warum es von so großer Bedeutung ist, die persönlichen Grenzen zu kennen und deutlich zu machen und das „Nein“ sagen wirklich zu lernen. Denn nur so kannst du positiv zu deiner emotionalen Gesundheit beitragen und dich selbst vor einem Zustand der Kraftlosigkeit und Unzufriedenheit schützen.

 

Positive Affirmationen Podcast Folge 18: Affirmationen für klare Grenzen und Respekt

Mit den Affirmationen aus dieser Podcast-Folge kannst dein Bewusstsein für deine eigenen Grenzen schärfen. Aus Erfahrung empfehle ich dir, die Affirmationen regelmäßig zu wiederholen und sie zu verinnerlichen. Nur so können sich die neuen Überzeugungen in dir festigen.

Affirmationen aus der Podcast-Folge:

  • Ich bin frei, mein Leben so zu gestalten, wie ich es mir wünsche.
  • Ich verdiene es, glücklich und erfolgreich zu sein.
  • Ich weiß, wann ich Grenzen setzen muss und für mich einstehe.
  • Ich bin stolz auf mich und die Dinge, die ich erreicht habe.
  • Ich respektiere und achte mich.
  • Ich fühle mich sicher, wenn ich Grenzen gesetzt habe.
  • Ich bin gesund, stark und selbstbewusst.
  • Ich habe volles Vertrauen in mich und meine Stärken.
  • Ich verdiene meine Liebe und meinen Respekt in jeder Situation.
  • Ich kann alle Herausforderungen mit Leichtigkeit bewältigen.
  • Ich bin jeder Veränderung gewachsen.
  • Ich weiß, was für mich richtig ist.
  • Ich werde mit Achtung und Respekt behandelt.
  • Ich bin ich selbst und ich liebe mich.
  • Ich kann über meine eigenen Grenzen hinauswachsen.

Du findest den Positive Affirmationen Podcast bei Spotify, Apple, Amazon und Google Podcasts und auch kostenlos auf unserem YouTube Kanal.
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Was bedeutet es, Grenzen zu setzen?

Als Erstes stellt sich die Frage, was es bedeutet, wenn du dir Grenzen setzt? Ganz einfach: Du bist in der Lage, „Nein“ oder „Stopp“ zu sagen, ganz ohne schlechtes Gewissen.

Du bist dir deiner Wertvorstellungen bewusst und kannst dich sicher dafür einsetzen und stark machen. Es ist für dich klar, wie sich andere Menschen dir gegenüber verhalten dürfen und ab wann gewissen Grenzen überschritten werden. Dafür trägst du das nötige Selbstvertrauen in dir, diese Vorstellungen auch wirklich umzusetzen und zu vertreten.

Auch umgekehrt bist du dir sicher, was du bereit bist, für andere auf dich zu nehmen und wann es dir zu viel wird. Auch diese Haltung kannst du mit gutem Gewissen und Selbstbewusstsein klar nach außen tragen.

 

Warum fällt es uns so schwer, Grenzen zu setzen?

Was ich soeben im oberen Abschnitt beschrieben habe, fällt leider den meisten Menschen sehr schwer. Welche Gründe es dafür gibt, wirst du im Folgenden erfahren:

 

Angst vor Ablehnung

Der Mensch wird als Rudeltier bezeichnet. Unsere sozialen Kontakte, Verbindungen und das Miteinander stellen für uns eine Lebensnotwendigkeit dar. Deshalb ist es den meisten von uns wichtig, anderen zu gefallen und deren Ansprüchen gerecht zu werden. Andererseits laufen wir Gefahr, abgelehnt oder verstoßen zu werden und dieses Risiko will natürlich keiner eingehen.

Anstatt also unsere eigenen Interessen zu vertreten, machen wir oft gute Miene zum bösen Spiel, nur um den anderen nicht vor den Kopf zu stoßen. Es entsteht Sorge, von der Gruppe ausgegrenzt zu werden und einen negativen Eindruck zu hinterlassen.

Doch es hat sich gezeigt, dass wenn du selbstsicher und gelassen deine Grenzen deutlich machst, eher eine Stärkung und Festigkeit der Gruppe entsteht. So können versteckte Konflikte gar nicht erst aufkommen und die Stimmung innerhalb der Gruppe negativ belasten.

 

Angst vor Konflikten

Heutzutage werden Konflikte prinzipiell als eine negative Angelegenheit betrachtet. Wir sind darauf ausgerichtet, diesen unangenehmen Situationen zu entweichen und eine Möglichkeit zu finden, diesen ungeschoren zu entkommen.

Bevor es uns in den Sinn kommt, unsere Grenzen und Meinungen klarzumachen, dadurch womöglich in eine Konfliktsituation zu geraten, sind wir bereit, eine Art Demütigung oder Ausnutzung unserer Selbst in Kauf zu nehmen.

Natürlich kannst du dir dein Verhalten immer nach außen hin rechtfertigen und in irgendeiner Art und Weise bagatellisieren, doch dein Unterbewusstsein kannst du nicht täuschen. Du gerätst in einen Zustand der inneren Anspannung und das schadet deinem Selbstbewusstsein. Außerdem kostet es dich Energie, die erlebten, negativen Gefühle zu verarbeiten.

Zu deinem Gegenüber entsteht eine gereizte Stimmung. Entweder erzeugt jeder Umgang eine explosive Ladung und du könntest bei der noch so kleinen Kleinigkeit an die Decke gehen oder du bist bemüht jegliche Begegnungen mit dieser Person zu verhindern.

Wenn du von Anfang an deine persönliche Grenze setzt, riskierst du zwar vorerst einen Konflikt, dieser wird dann aber wahrscheinlich milder ausgehen als diese angespannte und negativ behaftete Lage, die ich eben beschrieben habe.

Ein kleiner Tipp: Sobald du dich bei anderen Menschen über eine Person auslässt, wird dort Spannung auf diese Person erzeugt. Stell dir also die Frage, wann und wo diese von dir angesprochene Person eine deiner Grenzen überschritten hat.

Wenn du das herausgefunden hast, so gehe direkt auf diesen Menschen zu und suche das Gespräch mit ihm, anstatt dich vor anderen über diese Person zu beschweren.

 

Das Bedürfnis, anderen gefallen zu wollen

Wenn du dazu neigst, es allen recht machen zu wollen, so strebst du danach, anderen gefallen zu wollen. Oft machen wir uns ernsthafte Sorgen darüber, dass andere schlecht über uns denken oder reden könnten. Keinesfalls sollen unsere Mitmenschen annehmen, wir wären ungerecht, nur auf unser eigenes Wohl bezogen und faul. Unser Wunsch ist es, Anerkennung zu erhalten.

Doch eigentlich ist dieses Verlangen nach Beachtung und Anerkennung nur ein Zeichen von mangelndem Selbstbewusstsein. Wenn du selbst nicht in der Lage bist, dir Anerkennung und Bestätigung zu geben, so benötigst du diese umso mehr von deinem Umfeld und den Menschen, die um dich sind.

Wahrscheinlich denkst du, dass du weniger wert bist und strebst daher ständig danach, anderen zeigen zu müssen, dass auch du genauso wertvoll bist, wie alle anderen.

Solange du dir selbst nicht bewusst bist, dass du nicht weniger wert bist, wie die anderen, wirst du auch deine eigenen Grenzen nicht wahrnehmen können. Du gehst den Konflikten aus dem Weg und läufst damit viel größere Gefahr, ausgegrenzt zu werden, da du als „Mitläufer“ zählst.

Auf Dauer schadest du dir damit selbst und auch der Beziehung zu deinen Mitmenschen. Du gerätst in einen Kreislauf, indem du dich anderen immer mehr fügst und gefallen willst. Das wird dir immer größere Probleme bereiten, deine eigenen Grenzen zu erkennen und nach außen hin deutlich zu machen.

 

Grenzen setzen: 12 Tipps für gesunde Grenzen

Wie kann ich lernen, Grenzen zu setzen?

Wenn du deine Grenzen erkannt hast, ist der erste, wichtige Grundstein gelegt. Diese aber auch anzunehmen und in den jeweiligen Situationen auch wirklich zu vertreten, stellt eine ganz andere Herausforderung dar. Ich kann nur ehrlich sagen: Diese Herausforderung zu bewältigen, ist nicht einfach.

Solltest du bisher ein Mensch gewesen sein, der es anderen immer recht machen will oder einfach gefallen will, dann kann es durchaus passieren, dass du beim Setzen deiner Grenzen ein unwohles Gefühl verspürst. Ein Grund dafür kann sein, dass dir klar wird, nicht all das erfüllen zu können, was andere von dir verlangen. Jedenfalls nicht, ohne dass du selbst dabei zurückstecken musst und deine eigenen Bedürfnisse hintenanstellen musst.

Eventuell fühlst du dich auch unzufrieden, wenn du feststellst, nicht den Anspruch erfüllen zu können den du dir setzt. Es wäre dir viel lieber, wenn du alle glücklich und zufrieden machen könntest, die dir am Herzen liegen. Womöglich strebst du auch nach Perfektionismus und der Vorstellung, vollkommen sein zu müssen.

Tu dir selbst einen Gefallen und wirf diese Vorstellungen schnellstmöglich über Bord. Sie bringen dich in einen Zustand der Erschöpfung, Überforderung und im schlimmsten Fall bis zum Burnout. Gehe in dich, sei ehrlich zu dir selbst und mach dir bewusst, was für dich realisierbar ist und wo du kräftemäßig an deine Grenzen kommst. Ab wann wird es für dich zur Belastung?

Solltest du dich anfangs dabei sehr unwohl und eventuell sogar bedrängt fühlen, so mache dir immer wieder klar: Fast alles auf deinem persönlichen Weg bringt dich zu mehr Achtsamkeit und Liebe zu dir selbst. Die Abgrenzung, welche du nun vornimmst, ist ebenso ein Prozess des Lernens, der sich mit zunehmender Zeit immer leichter anfühlt und irgendwann, mit ein paar kleinen Übungen, zur Selbstverständlichkeit für dich wird.

  

12 effektive Tipps, um Grenzen zu setzen

Damit es dir leicht fällt, in Zukunft dich von anderen abzugrenzen und für deine eigenen Grenzen einzustehen, habe ich 12 erprobte Tipps für dich zusammengestellt.

 

Was sind „No-Gos“ für dich?

Als Erstes solltest du dir eine Liste erstellen, in der die Dinge notierst, die dich negativ belasten und dir ein ungutes Gefühl vermitteln. Bei was werden deine Grenzen erreicht oder gar überschritten?

Ist es beispielsweise die bevormundende Art, die deine Eltern an den Tag legen, obwohl du längst erwachsen bist? Oder eine Freundin, die dir ständig Ihre Probleme erzählt, für deine aber kein offenes Ohr hat? Lege für dich fest, was du aushältst und wann deine Grenzen erreicht sind.

 

Beschreibe deine Erwartungen

Hast du die Liste für dich erstellt, so kannst du als Nächstes ergänzen, was du dir anstelle der negativen Dinge von deinen Mitmenschen wünschst.

Um es verständlich und freundlich zu formulieren, kannst du zum Beispiel sagen: „Bevor du das nächste Mal XYZ…, frag mich bitte erst.“ oder auch: „Es wäre schön, wenn du beim nächsten Mal XYZ…, meine Vorstellungen berücksichtigen würdest.“ So weiß dein Gegenüber genau, woran er ist und was du von ihm erwartest.

 

Äußere deine Bedürfnisse

Wenn du dir deine Grenzen deutlich gemacht hast, informiere auch die Personen darüber, die es betrifft. Deine Wünsche und Vorstellungen solltest du ehrlich, mit Respekt, offen und trotzdem selbstbewusst mitteilen, damit sie wissen, was sie in eurer Beziehung zueinander ändern können. Bleib dir dabei immer bewusst, dass du diese Grenzen für dich und deine geistige Gesundheit setzt.

Sollte deine Freundin beim nächsten Mal also wieder über deine Probleme hinweghören und dir nur ihre eigenen Sorgen erzählen, weise sie liebevoll, aber dennoch unmissverständlich darauf hin. Gib ihr zu verstehen, dass auch du an der Reihe bist und dir einen Moment der Aufmerksamkeit von ihr wünschst.

Ist deine Freundin in Zukunft trotz allem zu sehr auf sich selbst und ihre Sorgen fixiert, dann ziehe die Konsequenzen und reduziere beispielsweise den Kontakt zu ihr. Bleib dabei aber ehrlich und erkläre ihr den Grund für dein Verhalten, damit sie dich verstehen und deine Reaktion nachvollziehen kann.

 

Setzte deine Erwartungen nicht zu hoch

Auch wenn du deinen Mitmenschen deine Wünsche und Vorstellungen mitgeteilt hast, erwarte nicht, dass sich alles schlagartig ändern wird. Du hast deine Grenzen klar gemacht und deinen Standpunkt vertreten. Nun wissen die Anderen, woran sie sind. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie ihr Verhalten komplett anpassen werden.

Es wird wahrscheinlich trotzdem immer wieder vorkommen, dass sie genau das tun, was du nicht möchtest. Doch wenn du dann konsequent bist und dich von ihnen entfernst, so werden sie im besten Fall anfangen, deine gesetzten Grenzen wirklich zu erkennen und zu akzeptieren.

Mit der Zeit werden die ein oder anderen vielleicht sogar wieder mehr auf dich zukommen, indem sie sich dir gegenüber anders verhalten. Andere wiederum werden weiter machen, wie bisher. Aber auch das ist in Ordnung, da sie wissen, warum euer Kontakt womöglich abnimmt.

 

Bleibe konsequent

Grenzen setzen ist eine Sache. Sie aber auch durchzusetzen und einzuhalten, ist eine andere, die wohl noch schwerer fällt. Wird dir Verständnislosigkeit entgegengebracht, ist es trotzdem wichtig, an deinen Grenzen festzuhalten.

Unmissverständliche Erklärungen, weshalb du dich so verhältst, sind enorm wichtig. Die Stärke, dabei konsequent zu bleiben, erfordert einiges an Selbstbewusstsein und Mut, was du dir in dieser Situation erlauben musst. Du bist allein für deinen inneren Frieden und deine mentale Gesundheit verantwortlich, nicht für die der anderen Menschen.

 

Handle immer respektvoll

Grenzen zu setzen, darf nicht dazu dienen, anderen damit zu schaden oder sich an ihnen zu rächen. Es ist eine Grundvoraussetzung, deinem Gegenüber die Grenzen und daraus folgenden Konsequenzen klar mitzuteilen, damit derjenige weiß, was ihn erwartet, wenn er diese Dinge missachtet.

Eine wortlose Reaktion deinerseits, wäre falsch, da dies Unverständnis und sogar Unmut dir gegenüber auslösen kann. Das würde nur zu einem unnötigen Streit und Missverständnissen führen, weil deine Bedürfnisse nicht klar ausgesprochen wurden und dein Gegenüber sich über dein Verhalten ärgert. Ein respektvolles, aufklärendes Gespräch kann schon im Voraus solche Situationen verhindern.

 

Stelle deine Bedürfnisse an erste Stelle

Rufe dir immer wieder ins Gedächtnis, wie bedeutungsvoll es ist, deine Grenzen zu setzen und damit deine mentale Gesundheit zu schützen. Es ist allein deine Entscheidung, wann du „Nein“ und „Stopp“ sagst und inwieweit du die Probleme anderer an dich heranlässt.

Steckst du selbst gerade in einer schwierigen Zeit, bist gestresst oder hast den Kopf mit eigenen Dingen voll, nimm dir keine zusätzlichen Probleme von außen an. Wenn jemand Redebedarf hat und sich bei dir auslassen will, sage freundlich, aber dennoch bestimmt, dass es dir gerade zu viel ist. Kümmere dich um deine eigenen Sorgen, bevor du ein Ohr für andere haben kannst.

Räume dir Zeit für dich ein, damit du deine Akkus und Energie wieder aufladen kannst. Nur so kannst du auch mit der nötigen Kraft für deine Mitmenschen da sein.

 

Kleine Übungen im Alltag

Sind dir deine Grenzen bewusst, danns etze dich für sie ein. Auch wenn es sich erstmal unbehaglich anfühlt, lässt sich diese Souveränität üben.

Diese Situationen können dir beim Trainieren helfen:

  • Lehne es ab, wenn dich auf der Straße jemand bittet, an einer Umfrage teilzunehmen.
  • Verneine die Nachfrage nach Kleingeld an der Kasse, beim Einkaufen.
  • Will ein Arbeitskollege eine Aufgabe an dich delegieren, sage klar, dass es nicht in deinen Bereich gehört und du deine eigene Arbeit schaffen musst.
  • Hast du einen Freund, der sich oft finanziell aushelfen lässt und seine Schulden nicht begleicht und er dich fragt, ob du ihm etwas „leihen“ kannst, sage klar und ehrlich „nein“.

Je öfter du solche Gelegenheiten nutzt, um deine Grenzen zu zeigen, umso einfacher wird es, diese auch in anderen Lebensbereichen einzufordern. Sehe diese Gelegenheiten als Chance zu üben und dein Selbstbewusstsein zu stärken. Es ist wie ein Muskel: Du wirst sehen, dass du mit der Zeit immer besser darin wirst.

 

Seii ehrlich zu dir und anderen

Da keiner deine Gedanken lesen kann, musst du deutlich kommunizieren, was du möchtest und was nicht. Wenn keiner weiß, wo deine Grenzen liegen, kann auch keiner darauf Rücksicht nehmen.

Erklärst du es ruhig, ehrlich und mit Respekt, können deine Mitmenschen sich darauf einstellen, wie sie sich dir gegenüber verhalten müssen.

 

Betrachte dein Umfeld

Es gibt ein paar Fragen, die du dir stellen kannst, um zu erkennen, wie sich dein Umfeld auf dich auswirkt:

  • Tust du bestimmte Dinge nur, weil auch andere es tun?
  • Oder weil du dich dazu gedrängt fühlst, eventuell durch ein Gefühl des „Gruppenzwangs“?
  • Gibt es womöglich Menschen in deinem Leben, die dir deine Energie rauben, indem sie dich mit ihrer eigenen, negativen Ausstrahlung beeinflussen?
  • Kannst du ein geregeltes Verhältnis zwischen Geben und Nehmen in deinem Leben feststellen?
  • Wo hast du Probleme, deine Grenzen zu ziehen?

Nur weil du beispielsweise nach einem 8-stündigen Arbeitstag in deinen wohlverdienten Feierabend gehst, andere Kollegen aber oft 2-3 Überstunden machen, heißt das nicht, dass auch du diese Mehrarbeit leisten musst. Es ist zu deinem Wohl, du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Achte auf dich und auf das, was dir guttut. Mach dir deshalb keine Vorwürfe. Es ist dein gutes Recht, deine reguläre Arbeitszeit nicht zu überschreiten.

 

Hilfe ist erlaubt

Bemerkst du, dass du in deinem Lernprozess festzusteckst, mach dich nicht verrückt. Durch gute Freunde, Familie oder auch Selbsthilfegruppen kannst du dir Hilf holen. Vertraute Personen unterstützen dich dabei, Grenzen zu setzen und diese einzufordern.

Ein erster wichtiger Schritt in deinem Lernprozess ist es, dass du dich von negativen Einflüssen und Beziehungen löst. Denn auch wenn du deine Grenzen gesetzt hast, klar kommuniziert hast und diese dennoch von anderen absichtlich missachtet werden, ist der beste Weg, dich von diesen Verbindungen zu trennen.

Keiner darf in dir Unwohlsein auslösen. Die meisten Menschen überschreiten zwar unabsichtlich deine Grenzen. Jedoch gibt es aber auch Leute, die diese Grenzen trotz klarer Kommunikation, nicht akzeptieren wollen. In diesem Fall ist es völlig in Ordnung, wenn du den Kontakt einstellst oder zumindest reduzierst, sodass es dir nicht mehr zu schaffen macht.

 

Enttäuschungen aushalten

Es wird immer wieder Menschen geben, die deine Grenzen nicht akzeptieren wollen, weil sie es nicht verstehen und ein anderes Verhalten von dir kennen. Deshalb darfst du dich aber nicht unwohl fühlen.

Grenzen zu setzen und „Nein“ zu sagen, ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist viel mehr eine Stärke deines Selbstbewusstseins. Du zeigst damit, dass du Eigenverantwortung übernimmst, damit du mental und auch physisch gesund bleibst und deine eigenen Kräfte so einteilst, wie sie dir zur Verfügung stehen.

 

Häufige Fragen

Im Folgenden beantworte ich noch einige häufig gestellte Fragen rund um die Themen Abgrenzung und Respekt.

 

Wie kann man Grenzen setzen?

Grenzen sind für jeden notwendig, um ein friedliches und freies Leben zu führen. Es sind Grenzen zwischen sich selbst und anderen, zwischen Zuhause und der Arbeit, zwischen Freunden und Liebenden, zwischen Eltern und Kindern.

Grenzen sind notwendig, um sich selbst vor Schaden zu bewahren. Persönliche Grenzen zu setzen bedeutet nicht, dass man egoistisch ist. Sie sind einfach eine Möglichkeit, sich vor Schaden zu schützen.

Klare Grenzen kannst du setzen, in dem du deutlich über deine Gefühle, Erwartungen und Bedürfnisse sprichst. Lass die Leute wissen, was du nicht willst. Hab keine Angst, „Nein“ zu sagen und bleibe bei deinen Prinzipien. Menschen, die deine Grenzen respektieren, werden auch deine respektieren.

 

Wie schütze ich meine persönlichen Grenzen?

Grenzen beschreiben die Art und Weise, wie du dich selbst, deine Familie und deine Beziehungen schützt. Sie geben dir den Raum, den du brauchst, um zu wachsen und deine Selbstachtung zu bewahren.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, deine Grenzen zu schützen. Der erste Schritt ist, dich selbst und deine Entscheidungen zu respektieren. Du musst dir selbst gegenüber ehrlich sein und sagen, womit du dich wohlfühlst und womit nicht.

Der nächste Schritt ist, einen eigenen Verhaltenskodex zu entwickeln, der dich schützt. Das bedeutet, dass du eine Reihe von Regeln hast, die du sowohl für dich selbst als auch für andere anwendest.

Der dritte Schritt besteht darin, dir selbst und anderen klare Grenzen zu setzen und sie anderen gegenüber deutlich zu kommunizieren.

 

Was kann ich tun, wenn Menschen meine Grenzen überschreiten?

Grenzen sind wie unsichtbare Mauern, die uns davor schützen, von den Emotionen und der Energie anderer Menschen überschwemmt zu werden. Wenn wir unsere eigenen Grenzen haben, können wir entscheiden, wer in unser Leben eindringen darf und wann.

Wir können auch entscheiden, ob wir mit jemandem reden oder ihm unsere Aufmerksamkeit schenken wollen oder nicht. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass wir am Ende nicht von anderen verletzt werden.

Wenn andere Menschen deine persönlichen Grenzen verletzen oder überschreiten, dann solltest du zuerst aufhören, dich auf sie zu konzentrieren. Atme tief durch und erinnere dich daran, dass du das Beste verdienst. Sei stark und lass dich von niemandem herumschubsen. Du magst wütend sein, aber bleibe ruhig. Du fühlst dich vielleicht beleidigt, aber du darfst dich nicht revanchieren.

 

Wie gehe ich damit um, wenn ich eine Grenze überschritten habe?

In jeder Situation gibt es Dinge, die außerhalb deiner Kontrolle liegen. Wenn etwas schief geht, akzeptiere es und lerne daraus, anstatt dich über deinen Fehler zu ärgern. Du kannst nicht ändern, was passiert ist, aber du kannst die Kontrolle über deine Reaktionen übernehmen. Du kannst nicht ändern, was du getan hast, aber du kannst es wiedergutmachen.

Gib zuerst zu, dass du eine Grenze überschritten hast. Dann gib zu, dass es ein Versehen war und bitte um Vergebung. Schließlich entschuldige dich. Außerdem kannst du daran arbeiten, deine Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern, damit du nie wieder Grenzen überschreitest.

 

Fazit

Du hast nun erkannt, wie wichtig es ist, deine eigenen Grenzen zu setzen und diese einzufordern. Es ist sogar ein Muss, um deine mentale Gesundheit zu pflegen. Ein schlechtes Gewissen anderen gegenüber ist unnötig. Du sorgst an erster Stelle für dich und genau das ist richtig.

Vertraue auf deinen Instinkt und kommuniziere klar und deutlich, wenn du etwas als negativ empfindest und es dir deine Energie raubt. Es wird dir in Zukunft mehr Zufriedenheit und Gelassenheit bringen, wenn du lernst, „Nein“ zu sagen, ohne dabei in Selbstvorwürfen zu versinken. Du bist wichtig und wertvoll, nur so kannst du dein Leben so gestalten, wie es für dich am besten ist!

 

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