Gefühle zulassen: 6 Wege, um nicht mehr deine Gefühle zu unterdrücken

Gefühle zulassen ist in manchen Momenten schwer, nicht wahr? Das passiert sogar mit guten Gefühlen. Gefühle zeigen, dass wir Menschen und somit verletzlich sind. Das Gefühlsspektrum ist groß und so fällt es dem ein oder anderen schwer sich selbst zu fühlen und Empfindungen an sich wahrzunehmen. Es steckt ein psychologisches Muster dahinter, dass wir allerdings aufbrechen können.

Gefühle zeigen, kann gelernt werden. Und da beginnt es … in der frühen Kindheit. Im Artikel erfährst du, warum du deinen Gefühlen freien Lauf lassen solltest, was dahintersteckt und welche strategischen Wege du gehen kannst, um dich mehr zu fühlen.

 

Positive Affirmationen Podcast Folge 31:
Gefühle zulassen mit Affirmationen

Das Wichtigste, was du für dich selbst tun kannst, ist, deine Gefühle zuzulassen. Wenn du dir deine eigenen Emotionen wieder erlaubst, dann wirst du besser verstehen, was in dir vorgeht. Du wirst herausfinden, wer du wirklich bist und was du vom Leben willst. Die Affirmationen aus dieser Podcast-Folge unterstützen dich auf deinem Weg der emotionalen Reife. Die neuen Glaubenssätze werden dir helfen, deine wahren Emotionen an die Oberfläche kommen zu lassen.

Affirmationen aus der Podcast-Folge:

  • Ich erlaube meinen Emotionen, frei zu fließen.
  • Ich lasse mein Bedürfnis los, meine Gefühle zu kontrollieren und zu unterdrücken.
  • Ich bin emotional ausgeglichen und zentriert.
  • Ich erlaube meinen Gefühlen, so zu sein, wie sie sind.
  • Ich nehme meine Gefühle und Gedanken an und akzeptiere sie.
  • Ich erlaube mir, meine Gefühle zu spüren und sie auszudrücken.
  • Ich bringe meine Gefühle zum Ausdruck und drücke mich durch sie aus.
  • Ich liebe mich selbst für meine Gefühle.
  • Wenn ich mir erlaube, zu fühlen, dann geht es mir besser.
  • Gefühle zu haben und zu zeigen, ist sicher und gut für mich.
  • Gefühle sind ein ganz normaler Teil meines Lebens. Sie gehören zu mir.
  • Ich fühle so viel, wie ich mir selbst erlaube zu fühlen.
  • Ich lasse meine Gefühle zu und lerne die damit verbundenen Lektionen.
  • Es ist sicher für mich, Liebe und Frieden zu fühlen.
  • Ich bin in Frieden mit mir.

 

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Gute und schlechte Gefühle?

Du hast ganz bestimmt bemerkt, dass deine Gefühlswelt vielfältig ist. Da ist nicht nur Wut, Freude und Traurigkeit. Feine Nuancen innerhalb der Stimmung können weitere Gefühlsaspekte hervorrufen. Hier sind einige Beispiele.

  • frustriert
  • eifersüchtig
  • neidisch
  • schadenfroh
  • erleichtert
  • beschämt
  • hoffnungsvoll
  • zerstreut
  • angeekelt
  • beklemmend
  • euphorisch
  • stolz

Dabei ist es gar nicht so einfach, zu sagen, wie man sich fühlt. Wir neigen dazu, negative Gefühle zu unterdrücken. Das Kategorisieren der Gefühle hilft uns, zu erkennen, welchen Gefühlen wir trauen können. Negative Emotionen, so haben viele von uns gelernt, sind nicht gut. Oft wird gesagt, von negativen Dingen soll man sich distanzieren. Aber in deiner Gefühlswelt gibt es kein Gut und Böse. Gut und Böse sind von Menschen gemachte Bewertungen, die wir uns selbst auferlegt haben.

Möglicherweise sind einige Gefühle unglücklich einsortiert worden. Stelle dir deine Gefühle wie ein Fotoalbum vor. Du öffnest das Album und dir fallen alle losen Fotos heraus. Der erste Schritt, um Gefühle zulassen zu können, ist zu erkennen, dass die Fotos (Gefühle) durcheinandergeraten sind und neu sortiert werden können. Dabei kannst du auch überlegen, auf welcher Seite du das Foto einkleben magst. Du bestimmst, welche Gefühle für dich positiv oder negativ sind.

 

Schenke deinen Gefühlen mehr Beachtung

„Wie geht es dir?“, fragt dich jemand. Was antwortest du?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit antwortest du mit „Mir geht es gut / nicht so gut.“ Aber dein Gegenüber weiß trotzdem nicht, wie es dir geht. Er kennt dein inneres Gefühl nicht (gut / schlecht ist eine Bewertung von nicht-ausgesprochenen Gefühlen).

Wenn du für einen Moment in dich hineinhörst, kannst du dein Gefühl benennen. Manche von uns haben es jedoch verlernt. Erfahrungen aus der Vergangenheit sorgen für einen gewissen Schutzmechanismus. Schenke deinen inneren Gefühlen mehr Beachtung. Unterdrückte Gefühle machen Bauchschmerzen. Der Körper sucht sich ein Ventil, wenn wir unangenehme Gefühle ignorieren. Hörst du nicht auf die feinen Signale deiner Seele, versucht sie dich über den Körper zu erreichen. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gelenkschmerzen, sind nur einige Symptome. Über einen langen Zeitraum negative Gefühle unterdrücken, macht sogar krank. Burnout ist ein typisches Beispiel dafür, wenn die Seele den Körper in die Knie zwingt. Es bedeutet, dass man sich viel zu lange viel zu wenig um sich selbst gekümmert hat.

 

Gefühle zulassen, um den Kreis zu schließen

Einige Emotionen empfinden wir als so gewaltig, dass wir sie als Allmacht wahrnehmen. Wir fühlen uns ihnen hilflos ausgeliefert. Sobald es eine negative Emotion ist, empfinden das so. Tragen wir die Liebe in all ihrer Pracht in uns, strahlen wir und wollen gar nicht mehr aufhören. Unser Geist strebt also nach Wohlwollen. Es ist eine Belohnung.

Stelle dir vor, du trägst eine Angst in dir. Diese wird mit Zweifeln, Schaudern, Frust und Ärger über dich selbst begleitet. Da gibt es etwas, dass nennt sich Ehrgeiz, Mut und Hoffnung. Mit diesen Emotionen kannst du es schaffen, deine Angst zu überwinden. Das Resultat ist ein positives Gefühl: Du bist stolz auf dich selbst und deine Hoffnung und dein Ehrgeiz vergrößert sich, sodass du resilienter wirst. Wenn du genauer darüber nachdenkst, haben auch negative Gefühle einen Zweck und ihre Daseinsberechtigung. Aus diesem Grund solltest du allen Gefühlen freien Lauf lassen und diese Gefühle zeigen.

 

Gefühl wahrnehmen

=

Gefühl benennen

=

Gefühl verstehen

=

Gefühl akzeptieren

=

Gefühl zunutze machen

=

Erzeugt weitere Gefühle

 

Woher kommen deine Gefühle?

Gefühle, die wir nicht verstehen, machen uns Angst. Wir wissen oft nicht, mit ihnen umzugehen. Das kann ein Bruchteil einer Sekunde in einem Gespräch mit der Familie sein, oder das Betrachten eines Gegenstandes oder Bilder und Stimmen, die in der Stille zu uns kommen und sich aufdrängen. Gefühle zeigen und sie auch empfinden ist etwas Angelerntes, dass wir uns bereits im Babyalter aneignen. Es zieht sich durch unser gesamtes Leben. Die ersten Jahre eines Menschen sind am prägendsten. In späteren Jahren können wir uns unserer Gefühle bewusstwerden und sie umsortieren.

 

Soziales Miteinander

Unsere Gefühle zeigen nicht nur uns selbst, wie es uns geht. Emotionen sind Ausdruck unseres Sozialverhaltens. Wir können nicht Nicht-Kommunizieren. Weinen, lachen oder körperliche Nähe erfüllen einen Zweck in beide Richtungen. Es befriedigt unser Grundbedürfnis nach sozialer Interaktion und unsere Mitmenschen bemerken, wie es uns geht, was wir brauchen. Weinen signalisiert beispielsweise, dass jemand berührt ist (überaus glücklich oder traurig). Je nach weiteren nonverbalen Signalen wird Körperkontakt gesucht oder der Wunsch des Weinenden seine Ruhe zu geben wahrgenommen.

 

Verinnerlichte Überzeugungen

Wie wir mit unangenehmen Gefühlen oder auch wohltuenden Emotionen umgehen, lernen wir früh durch unsere Mitmenschen. Sie setzen sich fest als verinnerlichte Überzeugungen und Maßstäbe. Das Selbstwertgefühl wird bei negativen Emotionen sofort angegriffen. Folglich ist über die Jahre ein unbewusstes Verhaltensmuster entstanden, dass uns vor Schmerz und Leid bewahren soll. Die Art und Weise, wie mit Gefühlen innerhalb einer Gruppe umgegangen wird, setzt spätere Verhaltensmuster in Gange.

  • Wir lernten, Wut und Zorn nicht zeigen oder ausdrücken zu dürfen.
  • Wir durften nicht weinen, das bedeute Schwäche.
  • Zu viel freuen war auch nicht erlaubt, denn das bedeute, dass man arrogant und selbstgefällig wirkt.
  • Sein Herz auf der Zunge tragen, war verpönt, weil man anderen sonst vor den Kopf stößt, mit seinen emotionalen Äußerungen.

Diese Liste könnte man ewig weiterführen. Kommt dir etwas bekannt vor? In einigen Familien ist es so, dass negative Emotionen oder Angstgefühle konsequent übergangen werden, weil es ihnen wichtiger ist, Frieden und Harmonie zu bewahren.

 

Gefühle zulassen: 6 Wege, um nicht mehr deine Gefühle zu unterdrücken

Wie du deine Gefühle zulassen kannst

Nun hast du den Entschluss gefasst, dich aktiv um deine Gefühlswelt zu kümmern. Selbstfürsorge nennt sich das. Wir haben für dich eine Reihe von Tipps, die dir helfen, Gefühle zulassen zu können.

 

Gefühle aktiv oder passiv wahrnehmen

Um überhaupt ein Gefühl zulassen zu können, musst du es erst einmal wahrnehmen und benennen können. Das schaffst du, indem du Ruhe hast, einen Raum für dich nimmst. Manchmal sind wir wütend, obwohl wir uns nur Sorgen machen, also Angst vor etwas haben. Was ist die Angst? In einem Moment, in dem das Gefühl auftritt, kannst du dir bewusst machen, dass du gerade etwas fühlst. Hinterfrage dich. Grabe danach. Wenn es dir im jeweiligen Moment noch schwerfällt, darauf Rücksicht zu nehmen, spüre die Emotionen in stillen Momenten. Wenn du es hier schaffst, kannst du sie auch in aktiven Momenten wahrnehmen.

 

In kleinen Schritten Gefühle zeigen

Wenn du der Mensch bist, dem es schwerfällt Gefühle zuzulassen und sie nach außen zu zeigen, können dir liebevolle Gesten dabei helfen, dich in kleinen Schritten anzunähern. Es gibt Menschen, die beispielsweise es schwer finden „Ich liebe dich“ zu sagen und zeigen es lieber durch Körperkontakt oder anderen Gesten. Das ist ein Anfang, mit dem du dich immer weiter herantasten kannst. Unterdrückte Gefühle lösen sich in kleinen Schritten besser auf, als mit einer Hauruckaktion.

 

Gefühle kommen in Wellen

Die Kunst besteht darin, Gefühle freien Lauf zu lassen. Das klappt am besten, wenn du sie als neutraler Beobachter an dir vorbeiziehen lässt. Mache dir bewusst, dass sie kommen und gehen, wie Wellen am Strand und nur in einem kurzen Moment auf dich treffen. Achtsamkeitsübungen oder Meditationen können den Prozess positiv unterstützen.

 

Nimm dein Gefühl an und akzeptiere es

Hast du dein Gefühl erfasst, kannst es benennen und verstehst, was es mit dir macht, bist du in der Lage aktiv zu werden. Gedanken beeinflussen unsere Gefühle und die Gedanken werden zu Handlungen. An diesen Punkt entscheidest du, ob du deinem Gefühl Raum gibst oder es weiterziehen lässt.

 

Kommuniziere deine Emotionen

Wenn du weißt, was du fühlst und wie es dir damit geht, lass es deine Mitmenschen wissen. Das bedeutet nicht, dass du wie ein Elefant im Porzellanladen alles aussprechen sollst, ohne Rücksicht auf Verluste. Es geht um Empathie. Unser Rat an dich: Du kannst nicht wissen, was andere denken oder empfinden. Und andere können nicht wissen, was du denkst oder empfindest.

Wir neiden dazu uns vorzustellen, warum der andere so handelt oder spricht, weil wir glauben, wir wüssten, was in ihm vorgeht. So entstehen Missverständnisse, die oft zu noch mehr Distanz führt, zu noch stärkeren unangenehmen Gefühlen. Kommuniziere liebevoll mit deinen Mitmenschen und teile ihnen mit, was du fühlst. Ein „Lasst mich bitte in Ruhe. Ich brauche Zeit für mich“, ist effektiver als ein wütender Türenknall.

 

Das Gefühl manifestiert sich

Häufig verbinden wir ein Körpergefühl mit einer seelischen Emotion. Der Kloß im Hals, das Druckgefühl in der Brust oder im Bauch, schwere Beine. Dein Körper versucht dir etwas mitzuteilen. Es kann helfen, das Gefühl im Körper zu beobachten. Wo steckt es, wie sieht es aus, wenn man es sich vor dem inneren Auge anschaut? Es kann dir also helfen, deinem Gefühl näherzukommen, wenn du auf die Signale deines Körpers hörst.

Häufige Fragen

Wie kann ich Gefühle zulassen?

Gefühle zulassen kannst du, indem du tief in dein Innerstes hineinhörst und dem Gefühl einen Namen gibst. Kannst du es benennen, wirst du es verstehen. Sobald du es verstehst, bist du in der Lage, das Gefühl zu akzeptieren und kannst es dir zunutze machen.

Was bedeutet Gefühle zulassen?

Gefühle zuzulassen bedeutet, sich selbst und seinen Mitmenschen menschlich gegenüberzutreten. Gefühle zeigen ist eine Stärke, die du für dich arbeiten kann.

Partner kann Gefühle nicht zulassen, was tun?

Du bist ein Brunnen der Empathie. Gefühle lassen sich, wie die Liebe teilen und vermehren. Gehe deshalb mit viel Mit- und Feingefühl auf deinen Partner zu. Wenn er spürt, dass du ihm wohlgesonnen bist, wird er sich öffnen und dann könnt ihr zusammen die Gefühle in Einklang bringen.

Fazit

Gefühle zulassen, bedeutet, sich selbst besser zu kennen und es sich zunutze zu machen. Du kannst dadurch ein leichteres Leben führen und gezielter Gefühle zeigen, ohne dass es vom anderen missverstanden wird. Bewahre die Einsicht, dass Gefühle im Hier und Jetzt wirken. Freundschaften, Familienbanden und Partnerschaften kannst du reichhaltiger gestalten und bist deinen negativen Emotionen nicht mehr hilflos ausgeliefert. Du hast es in der Hand.

 

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