Veränderungen annehmen: 4 Schritte, um flexibel zu bleiben und Umstellungen anzunehmen

Nichts im Leben kann gedeihen, ohne unsere Pflege und Wachstum. Veränderung bedeutet Wachstum. Auch wenn unser Körper mit Anfang 20 ausgewachsen ist, reift unser Geist bis ins hohe Alter.

In diesem Artikel zeige ich dir die 4 Schritte, mit denen du deine Bedürfnisse erkennen kannst. Du lernst, wie du mit ihnen wachsen kannst. Damit gelingt dir sicher deine Transformation. Im folgenden zeige ich dir, wie du es schaffen kannst.

Positive Affirmationen Podcast Folge 45:
Leichter Veränderungen annehmen mit Affirmationen

Wir müssen lernen, den Wandel anzunehmen, statt ihn zu fürchten. Eine große Rolle spielt dabei unsere innere Einstellung. Sind unsere Gedanken positiv? Sind wir offen für das Neue? Mit den Affirmationen aus dieser Folge kannst du dein Mindset für Veränderungen öffnen.

Affirmationen aus der Podcast-Folge:

  • Ich akzeptiere Veränderungen als einen natürlichen Teil meines Lebens.
  • Ich bin immer in Sicherheit und ich kann mich entspannt verändern.
  • Ich heiße alles Neue in meinem Leben mit Leichtigkeit willkommen.
  • Ich bin in der Lage, mich an Veränderungen anzupassen.
  • Ich bin offen für alle Veränderungen.
  • Ich habe die Fähigkeit, alles in meinem Leben zu verändern.
  • Ich verändere mich nur auf positive Art und Weise.
  • Mein Unterbewusstsein ist offen für Veränderung.
  • Ich bin verantwortlich für mein Leben und kann Dinge verändern.
  • Veränderung ist die Energie des Wachstums und ich heiße diese Energie Willkommen.
  • Ich lasse all meine Angst vor Veränderungen los.

 

Du findest den Positive Affirmationen Podcast bei Spotify, Apple, Amazon und Google Podcasts und auch kostenlos auf unserem YouTube Kanal.
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Warum fallen Veränderungen schwer?

„Veränderung kann beängstigend sein, dabei ist sie absolut unvermeidlich. Tatsächlich ist Vergänglichkeit das Einzige, worauf man sich wirklich verlassen kann (…) Die Fähigkeit, sich anzupassen und zu improvisieren, ist wohl die wichtigste menschliche Fähigkeit.“
Zitat aus dem Buch: „Will Smith – die Biografie“
Veränderungen in deinem Leben sind von Beginn an da. Manche werden dir leichter fallen, als andere. Manchmal ist es auch von deiner Tagesform abhängig, wie flexibel du bist, neues Terrain zu betreten.

Veränderung können Angst machen. Weil wir uns davor fürchten, nicht zu wissen, wie es weitergehen könnte, oder weil wir uns diesen Schritt selbst nicht zutrauen. Letzteres ist oft auch eine Form von Selbstsabotage.

 

Warum sabotieren wir uns selber?

Wenn du dich mit einer Idee beruflich selbstständig machen möchtest, werden zunächst innere Stimmen laut, die viele Gegenargumente von sich geben. Vielleicht hast du auch Menschen, die das tun. Deren Meinung verunsichert dich.

Möglicherweise möchtest du dich von deinem Lebenspartner oder deiner Partnerin trennen, weil du schon lange nicht mehr glücklich bist. Ihr verfolgt nicht mehr die gemeinsamen Ziele und besitzt unterschiedliche Ansichten und Werte zum Leben. Eine Trennung ist eine große Veränderung – auf beiden Seiten. Sehr viele Menschen hadern lange mit sich, teilweise Jahre lang. Dahinter steckt ein langer Prozess, in dem sie erst ihre wahren Bedürfnisse erkennen müssen.

 

Bedürfnisse erkennen und unser Gehirn austricksen

Uns fällt es immer wieder schwer, Veränderungen herbeizuführen oder zuzulassen. Das liegt daran, dass unser Gehirn auf Gewohnheiten programmiert ist. Durch Gewohnheiten arbeitet unser Gehirn effektiver, weil viele Vorgänge automatisiert sind und es Kapazitäten für andere Dinge hat.

Kennst du das Gefühl, wenn du die Erkenntnis hast, dass da eine Veränderung auf dich zukommt? Der Kopf wiegt sofort die Vor- und Nachteile ab und bewertet die anstehende Veränderung als positiv oder negativ. Im selben Moment bilden sich Widerstände. Denn das Gehirn kann keine zuverlässige Prognose über den Ausgang bilden. Deshalb stuft es Veränderungen stets als Gefahr ein. Und eine Gefahr muss abgewendet werden. Deshalb tun sich viele Menschen mit manchen Veränderungen schwer.

 

Veränderungen zulassen und Neues etablieren

Stelle dir vor, du legst deinen Schlüssel immer am selben Ort ab. Jetzt musst du deinen Schlüssel aber woanders hinlegen, weil dort kein Platz mehr ist. Du wirst dich immer wieder dabei ertappen, wie du deinen Schlüssel an seinen früheren Platz legst oder ihn suchst, weil du vergessen hast, dass er an einer anderen Stelle liegt. Veränderungen brauchen Zeit und das Gehirn braucht es auch.

In vielen Beiträgen zum Thema Veränderungen und Gewohnheiten wirst du lesen, dass es im Schnitt 21 Tage dauert, bis eine neue Handlung zur Gewohnheit geworden ist. Für diese Zahl gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg – dennoch hat sich dieser knackige Wert wie ein Lauffeuer verbreitet.

Fakt ist vielmehr, dass jeder Mensch und jedes Gehirn anders ist. Den einen fällt es leichter, neues anzunehmen, weil sie vielleicht weniger innere Blockaden haben. Andere haben die größten Vorbehalte und wehren sich innerlich über Wochen gegen eine Veränderung.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der tatsächliche Durchschnitt bei 66 Tagen liegt. Nach dieser Zeit haben wir sehr wahrscheinlich eine neue Gewohnheit entwickelt oder uns an neue Umstände gut angepasst.  So lange braucht dein Verstand, um Veränderungen zulassen zu können und Neues zu etablieren.

 

Veränderungen zulassen mit buddhistischer Weisheit

In unserem Leben passiert manches, dass wir nicht einfach akzeptieren können. Wir durchlaufen einen Prozess, der uns am Ende zu einer Erkenntnis bringt. Buddhistische Weisheiten können in Form von lehrreichen Geschichten helfen, dich besser zu verstehen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren.

Dazu gibt es eine passende buddhistische Geschichte eines Mannes, der sein Dorf verlassen musste. Dieser Mann lebte allein. Als durch eine Naturgewalt sein Dorf zerstört wurde, musste er alles zurücklassen und fliehen. Er gelangte an einen breiten Fluss mit ruhigem Wasser. Jedoch war das Wasser zu tief und er konnte nicht besonders gut schwimmen.

Er überlegte, am Fluss entlangzulaufen, bis er eine Stelle zum Überqueren fand. Aber er musste schnellstmöglich weiter. So baute er sich aus herumliegendem Holz ein kleines Floß. Bevor er damit unterging, erreichte er die andere Seite des Ufers und nahm es mit sich, für den Fall, dass er es noch einmal bräuchte.

Der Mann lief in einen dichten Wald hinein und immer öfter wurde das Floß zur schweren Belastung. Er entschloss sich, das Floß zurückzulassen und sichtete noch am selben Tag ein anderes Dorf, wo er Zuflucht fand.

Diese Geschichte in abgespeckter Version, soll zeigen, dass etwas, das dir in einer Lebenslage das Leben rettet, in anderen Momenten ein Nachteil sein kann. So passiert es, dass dich im Laufe deines Lebens gewisse Eigenschaften oder Fertigkeiten voranbringen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist es jedoch klüger, sie durch andere zu ersetzen oder sie aufzugeben.

 

Veränderungen annehmen: 4 Schritte, um flexibel zu bleiben und Umstellungen anzunehmen

Veränderungen kommen und gehen

Veränderungen kommen und gehen. Sie können große Stürme verursachen oder sind nur kleine laue Brisen. Sie können deine ganze Welt auf den Kopf stellen oder dich alles vergessen lassen. Hier sind einige Beispiele für schöne und unschöne Veränderungen:

  • Du wechselst deinen Job oder arbeitest mit neuen Menschen zusammen
  • Du bekommst ein Baby oder deine Familie erweitert sich auf anderen Wegen
  • Nach dem Kindergarten folgt die Grundschule, danach die weiterführende Schule, Berufsschule, Studium, vielleicht Abendschule oder das Fernstudium
  • Du ziehst in eine neue Stadt, in eine neue Wohnung oder wanderst aus
  • Du heiratest oder wirst zu einer Hochzeit eingeladen
  • Ein geliebter Mensch oder ein Haustier geht
  • Der Kuss, mit dem sich deine Gefühlswelt veränderte und Schmetterlinge freisetzte
  • Eine Krankheit oder andere körperliche Beeinträchtigung
  • Du lernst einen Menschen kennen, der dich zu unglaublichen Dingen motiviert

 

Veränderungen annehmen, bedeutet für dich, die Komfortzone zu verlassen. Dabei wird dein Sicherheitsdenken hinterfragt, Riegel und Schlösser aufgebrochen und neu angebracht. Deine Angst vor einem möglichen Kontrollverlust spielt hier eine große Rolle. So wie dir geht es allen Menschen.

Veränderungen sind oft unvorhergesehen oder bahnen sich leise an, so dass du sie entweder nicht rechtzeitig oder nur im Nachhinein bemerkst. Das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle sorgt unter anderem dafür, dass wir eine Trennung während der Beziehung fürchten und sie gerne „weg reden“. Sicher kennst du das auch. Als jemand, der verlassen wurde, kommt die Trennung oft aus heiterem Himmel.

Im Nachhinein betrachtet, waren (wenn du es dir selbst eingestehst) Warnsignale da. Der Part, der sich trennte, konnte sich auf die Veränderung in gewisser Weise vorbereiten. Aber irgendwann ist die Veränderung vollzogen und es kehrt wieder der Alltag ein. Die nächste Veränderung wartet bereits.

 

Veränderungen annehmen in 4 Schritten

Viele Emotionen kommen auf dich zu, wenn du eine Veränderung im Leben erfährst oder sie sich anbahnt. Mit diesen Schritten kannst du dich auf sie einstimmen und besser die Veränderungen annehmen.

 

Übe dich in Achtsamkeit

Achtsamkeit hilft dir bei dir zu bleiben. Wenn Veränderungen stattfinden, kann es passieren, dass du zu oft im Außen bist. Mit Achtsamkeitsübungen und auch Meditation besinnst du dich auf dein Inneres. Denn da findet die eigentliche Veränderung statt.

Nimm dir also während deines Umzugs, deiner Trennungsphase, deiner Hochzeitsplanung oder der Umgestaltung der Wohnung Zeit für dich selbst. Achte auf dich, wie du dich fühlst und nimm bewusst deinen Körper wahr.

 

Dankbarkeit öffnet Türen

Sich dankbar erweisen, gegenüber jenen, die in deinem Leben eine Bereicherung sind, stärkt dein Wohlbefinden. Auch für die Geduld, die Mühe, den Ehrgeiz und all das, was du geschafft hast, ist ein Dank an dich selbst heilsam. Sei nicht so streng mit dir selbst. Ganz besonders nicht, in einer Zeit der Veränderungen.

Ein Gefühl von Dankbarkeit lässt nachweislich das Gemüt aufhellen. Sei dankbar für die Veränderung. Selbst wenn alles in Schutt und Asche zu liegen scheint, gibt es immer etwas, auf das du stolz und dankbar sein kannst. Darauf solltest du deinen Fokus legen.

 

Trauern und Verabschieden

Manche Veränderungen bedeuten, dass du etwas gehen lassen musst. Das kann etwas Materielles oder ein geliebter Mensch sein. Es kann sich aber auch um Eigenschaften handeln, die du jetzt nicht mehr brauchst. Dafür sind andere um so wichtiger, treten in den Vordergrund. Sich zu verabschieden und auch den Dingen nachzutrauern ist vollkommen normal. Veränderungen anzunehmen, bedeutet auch, den Dingen Lebewohl zu sagen.

Das kann eine Jacke aus der Jugendzeit, ein altes Smartphone sein, die Eltern, die wegziehen oder die Charaktereigenschaft, die als ledige Person noch gut war, sie auszuleben, jetzt aber mit einem Neugeborenen im Arm, ungünstig ist.

 

Ziele setzen für deine Transformation

Veränderungen zulassen ist das eine. Veränderungen leben, das andere. Um den Wandel positiv zu meistern, sind Ziele extrem hilfreich. Stelle dir vor, du möchtest nach deinem Studium als Fotodesignerin oder Fotodesigner arbeiten. Möglicherweise brauchst du dazu passendes Equipment, eine neue Bleibe. Schon allein das Ziel setzen bringt die Veränderung.

 

Fazit

Wenn wir in unserem Leben Bedürfnisse erkennen, flexibel auf sie reagieren, können wir Veränderungen annehmen. Dieser Prozess braucht Zeit und du solltest sie dir geben. Veränderungen können dir Angst machen, aber sie sind auch der Beginn von etwas Neuem, dass dich weiterbringen wird. Wenn du auf dich achtgibst, dir treu bleibst und Veränderung als Lernprozess und Wachstum betrachtest, wirst du zu jeder Zeit mit einem Plus herausgehen.

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