Vergangenheit loslassen: 5 Tipps, um endlich abzuschließen

Ein erfülltes Leben führen, das klingt so einfach. Doch wenn wir leben, bedeutet es, emotionalen Ballast mit sich herumzuschleppen. Es gibt Momente im Leben, die wie ein Schatten jeden Schritt mit uns gehen. Die Vergangenheit loslassen, weil sie uns belastet, erscheint so hart wie Granit. Wir können jedoch nur ein glückliches Leben führen, wenn wir negative Gedanken abwerfen und mit unserer Vergangenheit abschließen. Erfahre in diesem Artikel, wie du loslassen lernen kannst und es schaffst, einen Schlussstrich zu ziehen.

 

Positive Affirmationen Podcast Folge 32:
Vergangenheit loslassen mit Affirmationen

Wenn wir unsere Vergangenheit hinter uns lassen und uns auf unsere Gegenwart und Zukunft fokussieren, werden wir selbstbewusster, glücklicher und erfolgreicher. Die Affirmationen aus dieser Folge unterstützen dich dabei, nach vorne zu blicken. Fang an, deine Vergangenheit loszulassen und schöpfe dein volles Potenzial aus.

Affirmationen aus der Podcast-Folge:

  • Die Vergangenheit ist vergangen und vorbei.
  • Ich lebe im Hier und Jetzt und achte den Moment.
  • Voller Vertrauen und Zuversicht nehme ich alles Gute an.
  • Ich lasse meine alten Gewohnheiten aus der Vergangenheit los.
  • Ich vergebe denen, die mich verletzt haben.
  • Ich bin frei von vergangenen Begrenzungen.
  • Ich schaffe meine täglichen Aufgaben mit Leichtigkeit und Freude.
  • Harmonie und Frieden durchströmen mein ganzes Sein.
  • Ich verdiene nur Gutes im Leben.
  • Die Vergangenheit ist abgeschlossen und ich bin nun froh und glücklich.
  • Ich habe Vertrauen in mich und mein Leben.
  • Ich lebe jetzt in der Gegenwart und lasse die Vergangenheit los.
  • Ganz leicht und frei gehe ich meinen Weg.
  • Ich bin die Kraft und Autorität in meinem Leben.
  • Ich gebe andere liebevoll frei und lebe mein Leben.

 

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Frieden mit deiner Vergangenheit schließen

Meistens ist es doch so: Es passiert dir etwas, das überhaupt nicht angenehm ist und irgendwie schafft du es, nach all der Zeit immer noch darüber nachzudenken. Dein Partner oder deine Partnerin hat dich verlassen, oder du trauerst einer vergangenen Freundschaft nach. Du hast eine Chance gesehen und nicht wahrgenommen. „Ach hätte ich doch …“ Mit seiner Vergangenheit abschließen, bedeutet Frieden mit sich zu schließen. Vergangenes loslassen ist gar nicht so leicht. Manchmal sehen wir den Frieden nicht, obwohl er direkt vor uns steht.

In der Vergangenheit hat dich etwas oder jemand verletzt. Du hast das Gefühl, dass es unfair und ungerecht ist oder hast ungeklärte Fragen. Auch wenn du vom Kopf her weißt, dass es besser ist, nicht in sein ganz persönliches Gruselkabinett unterwegs zu sein, findest du keinen Frieden. Du findest Frieden in dir selbst, wenn du bereit bist Licht ins Dunkel zu bringen. Dieser Prozess braucht seine Zeit und irgendwann kommt der Moment, indem du dich nicht mehr gruselst oder fürchtest, wenn du in die unveränderliche Erinnerung hineingehst. Du wirst mit deinem Frieden erkennen, wie viel du dabei gelernt hast und was du gutes mitgenommen hast.

 

Loslassen ist eine Lebensaufgabe

Ein wichtiger Punkt, um Vergangenes loslassen zu können, ist das Wollen. Wenn wir die Vergangenheit nicht loslassen, leben wir nicht in der Gegenwart und können uns nicht auf die Zukunft vorbereiten. Wer stetig in vergangenen, nicht veränderbaren Momenten lebt, neigt in der Gegenwart dazu, pessimistischer zu denken, wird möglicherweise seine Mitmenschen vergraulen und nörgelig. Immer wieder in unserem Leben stehen wir vor der Herausforderung etwas nicht mehr veränderbares zu akzeptieren. Wir erleben es mit 10 Jahren, mit 20 Jahren und auch noch mit 70 Jahren. Loslassen ist eine ewige Lebensaufgabe, die uns zu mancher Zeit die Nächte rauben. Wenn wir jedoch Loslassen als Wachstumschance betrachten, können wir aus dem Gedankenkarussell ausbrechen.

 

Der richtige Zeitpunkt, loszulassen

Du fragst dich womöglich, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um mit deiner Vergangenheit abschließen zu können. Machen wir uns nichts vor: Emotionaler Ballast schmerzt, kränkt und tut weh. Das ist auch der Grund, wieso wir uns zunächst davor sträuben, uns damit zu befassen. Unser Selbstschutz packt einfach alles Negative in eine große Kiste. Du weißt, dass diese Kiste nichts Gutes beinhaltet. Du brauchst sie dir eigentlich nur aus dem Schatten hervorziehen und die Dinge darin aussortieren. Und sobald dir das bewusst wird, kannst du eine Entscheidung treffen. Du kannst in der Opferrolle bleiben und zusehen, wie deine Gedanken dunkel und düster werden. Du kannst dich aber auch dafür entscheiden, ein starkes Selbstbewusstsein aufzubauen und den richtigen Zeitpunkt selbst festzulegen. Die Vergangenheit akzeptieren beginnt in dem Augenblick, in dem du für dich beschließt aktiv etwas daran zu ändern.

Ängste überwinden ist ein Kraftakt. Menschen finden immer einen Grund, wieso sie etwas aufschieben. Sobald dir bewusst wird, dass du deine Angst überwinden kannst oder willst – sei es auch mit Unterstützung anderer, ist das der richtige Zeitpunkt. Dieses Gefühl kannst du wahrnehmen und sofort darauf reagieren. Das ist ähnlich wie mit dem Müdigkeitsgefühl. Wenn du merkst, dass du müde wirst, kannst du entweder weitermachen und über diesen Punkt hinaus gehen oder deinem Gefühl folgen. Manchmal ist man zu bequem, um vom Sofa aufzustehen und dann kommt so ein „Jetzt steh auf“-Gefühl. Kennst du das? Genauso ist es mit dem richtigen Moment, Vergangenes loszulassen.

Vergangenheit loslassen: 5 Tipps, um endlich abzuschließen

 

5 Tipps, um loslassen lernen zu können

Es gibt einige psychologische Kniffe, die du anwenden kannst, um dir das Loslassen der Vergangenheit zu erleichtern.

 

Verzeihen lernen

Loslassen lernen verbirgt in seinem Kern, die Fähigkeit des Verzeihens. Damit fängt alles an. Jemandem zu verzeihen, ist kein Akt der Gnade. Es bedeutet, Frieden für sich zu wollen und das schaffst du nur für dich selbst. Hat dich zum Beispiel emotional verletzt und sich entschuldigt, kann es passieren, dass du ihm dennoch nicht verzeihen kannst. Mit Hass und Gräuel sät man jedoch keine Nähe. Verzeihen braucht Zeit und die Einsicht, dass die Liebe zu der Person, die Menschlichkeit stärker ist, als Hass. Kennst du das auch? Dieses Gefühl, sich selbst nicht verzeihen zu können, weil man zu hart mit sich ins Gericht geht? Liebe erwächst nur aus Liebe. Und du darfst und solltest dich selbst lieben. Verzeihen kann also gelernt werden, um die Vergangenheit loslassen zu können.

 

Symbolischen Schlussstrich ziehen

Um den Prozess zu erleichtern, loslassen lernen zu können, kann ein symbolischer Schlussstrich dabei helfen. Mit bildlichen Symbolen oder Ritualen kannst du Frieden finden. Wie diese für dich aussehen, das musst du selbst ergründen. Hier sind einige Beispiele:

  • Verbrenne Fotos – um mit dem oder der Ex abzuschließen
  • Vergrabe kleinere Dinge – um das Kriegsbeil ein für alle Mal zu begraben
  • Wirf etwas ins Wasser – um die gescheiterte Liebe den Bach herunterschwimmen zu sehen
  • Lasse einen Ballon steigen – um zu verkünden, dass du dich von etwas befreit hast

Betrachte die vergangene Situation von außen

Um die Vergangenheit loslassen zu können, kann es helfen, dir folgendes vorzustellen. Da gibt es eine Situation aus deiner Vergangenheit, die dich heute beschäftigt. Erinnere dich an sie und stelle dir vor, du schaust es dir als Film auf einem Monitor an. Vielleicht gefällt dir die Vorstellung, ein Vogel zu sein, der vom Dach eines Hauses oder eines Baumes die Situation beobachtet. Um die Vergangenheit loslassen zu können, werde zum Beobachter deiner Gedanken, ohne sie zu bewerten. Das ist schlecht, das ist gut, das ist mies. Solche Gedanken lässt du weiterziehen. Ein Beobachter urteilt nicht. Es sind Clouds, in denen du etwas abspeichern kannst, es aber nicht musst.

 

Meditiere „wie ein Berg“

Meditation ist ein gutes Hilfsmittel, um seine Mitte zu finden. Bei der buddhistischen Variante „der Berg“, stellst du dir vor, du seist ein Berg: unerschütterlich, dem Wetter trotzend. Die Jahreszeiten ziehen an dir vorbei und auch wenn die Menschen sich über dich beschweren, wenn sie auf den Berg klettern, prallt es an dir ab. Ein Berg ist, wie er ist und egal ob es kalt ist, stürmt oder Menschen um dich herumlaufen. Der Berg ist immer da, still, ruhig und beständig. Diese Meditation gibt es auch als geführte Variante. Durch diese Meditation kannst du lernen, die Vergangenheit loslassen zu können. Der Berg weiß, dass nach dem Sturm, die Sonne scheint.

 

Werde zum Beobachter deiner Gedanken

Wusstest du, dass ein Gefühl das Produkt deiner Gedanken ist? Befindest du dich gedanklich in einer vergangenen Situation und schwitzt dabei, weil die Bilder im Kopf Unbehagen und Wut auslösen, beobachte dich mal genauer. Sobald du deine negativen Gedanken veränderst, verändert sich auch das Gefühl. Dein Körper beruhigt sich. Das Schwitzen ist ein Signal deines Körpers, dir mitzuteilen, dass da ein Gefühl gehört werden will. Wenn du also vermehrt auf deine Gefühle achtest, kannst du deine destruktiven Gedanken erkennen. Wenn du deine Gedanken beobachtest, hast du den Autopiloten verlassen und kannst aktiv deine Gedankenwelt steuern. So kannst du loslassen lernen.

 

Fazit

Wir alle streben danach ein glückliches Leben zu führen. Ein erfülltes Leben zu leben, ist mit Wachstum verbunden. Und Wachstum schmerzt manchmal. Die Vergangenheit loslassen lernen, ist eines unserer ewigen Aufgaben auf unserem Lebensweg. Erst wenn wir Vergangenes loslassen können, bauen wir ein starkes Selbstbewusstsein auf. Eine stabile Resilienz schützt uns nämlich in der Zukunft vor emotionalen Tiefgängen. Und dann sind wir in der Lage, Krisen und vergangene Dinge mit einem Lächeln gehen zu lassen. Wir nehmen dann nur das mit, was wir für unseren weiteren Weg brauchen. Es reist sich besser mit leichtem Gepäck.

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