Affirmationen für Kinder: 5 Tipps, um dein Kind zu stärken

Menschen lernen ein Leben lang. Doch die Grundbausteine werden in der Kindheit gesetzt. Eltern und andere Betreuungspersonen der Kleinen sind deshalb auf ganz natürliche Weise daran interessiert, Kinder zu fördern. Wir geben ihnen Dinge mit auf den Lebensweg, die sie zu guten Menschen machen. Eltern sind die Größten in den Augen ihrer Kinder. Und genau deshalb können Eltern dazu einiges beitragen, positiv Gedanken bei ihrem Kind zu fördern.

Mit positiven Affirmationen für Kinder lassen sich destruktive Denkmuster umgestalten und aus negativ Gedanken gut formen. Lese den Artikel, wenn du kindgerechte Affirmationen in deinen Familienalltag einbauen möchtest, um dein Kind zu stärken.

 

Positive Affirmationen Podcast Folge 26:
25 positive Affirmationen für Kinder

Affirmationen können Kindern helfen, selbstbewusster, erfolgreicher und glücklicher zu werden. Wichtig dabei ist, dass es sich um einfache, positive Aussagen handelt, die die Kinder verstehen und für wahr halten. Auf diese Weise werden sie die Affirmationen eher als persönliches Mantra verwenden und beginnen, eine positive Einstellung zu entwickeln. Wichtig ist nicht nur, dass Kinder die Affirmationen verstehen, sondern sie auch annehmen.

Die Affirmationen aus dieser Folge sind daher besonders kinderfreundlich formuliert, können aber auch Jugendlichen und Erwachsenen gut tun. Höre dir die Folge doch einmal mit deinem Kind oder deinen Kindern an. Ich bin gespannt, wie sie die Affirmationen finden.

Affirmationen aus der Podcast-Folge:

  • Ich darf alles sein, was ich will.
  • Ich bin beschützt.
  • Ich bin wundervoll.
  • Ich kann alles schaffen.
  • Ich bin etwas Besonderes.
  • Ich bin glücklich.
  • Ich vertraue mir selbst.
  • Ich bin gesund und stark.
  • Ich freue mich über jeden neuen Tag.
  • Ich bin stark und mutig.
  • Ich werde immer geliebt.
  • Ich mag mich so wie ich bin.
  • Meine Meinung ist wichtig.
  • Ich bin stolz auf mich.
  • Ich bin stark und kann alles erreichen.
  • Ich bin wertvoll und wichtig.
  • Ich bin liebenswert.
  • Ich habe einen Platz in der Welt.
  • Ich bin selbstbewusst und stark.
  • Ich bin einzigartig.
  • Ich bin zauberhaft.
  • Ich bin mutig und tapfer.
  • Ich bin glücklich.
  • Lernen fällt mir ganz leicht.
  • Ich vertraue mir selbst.
  • Ich werde geliebt.
  • Ich bin dankbar für mein Leben.
  • Ich bin beschützt.
  • Mein Leben ist schön.
  • Ich glaube an mich.

 

Du findest den Positive Affirmationen Podcast bei Spotify, Apple, Amazon und Google Podcasts und auch kostenlos auf unserem YouTube Kanal.
Wenn dir die Folge gefällt, dann vergiss nicht den Podcast zu abonnieren und zu bewerten. Alle Links findest du unter https://affirmationen.gratis

 

Was sind Affirmationen und wie wirken sie?

Affirmationen sind Glaubenssätze, also innere Worte, die wir zu uns selbst sagen. Dabei unterscheidet man negative und positive Glaubenssätze. Hier ein Beispiel:

  • Negativer Glaubenssatz: „Ich darf mich nicht über meine Leistung freuen, weil Lisa besser ist als ich.“
  • Positiver Glaubenssatz: „Ich darf mich über meine Leistung freuen, egal wie gut oder schlecht andere ihre Aufgabe gemacht haben.“

Negative Glaubenssätze stammen meist aus unserer Vergangenheit und sind an gewisse Wertvorstellungen gebunden. Deshalb können bereits Kinder ein negatives Bild von sich oder der Welt haben.

Diese negativen Überzeugunegn bewirken, dass das Kind sich schlecht fühlt, wenn es negative Gedanken hat. genauso kann es sich aber auch gut fühlen, wenn es positive Gedanken und Überzeugungen hat. Glaubenssätze wirken immer unterbewusst. Wir können sie uns jedoch bewusst machen und an ihrer Veränderung arbeiten.

 

Positive Glaubenssätze haben eine große Wirkung

Positive Glaubenssätze haben eine große Wirkung bei Kindern. Ihr Geist ist noch nicht so festgefahren, wie bei manch Erwachsenen. Durch das Nutzen der kindgerechten Affirmationen kannst du den Gedankenfluss verändern. Kinder möchten von Natur aus schöne Gedanken haben. Du kannst diesen Umstand nutzen, um dein Kind mit positiven Glaubenssätzen zu stärken.

Mithilfe einiger Regeln können Affirmationen für Kinder so integriert werden, dass sie wohltuend und aufbauend auf dein Kind wirken. Formuliere die Sätze aus der Ich-Perspektive und aus einer bejahenden Position heraus. Wenn die positiven Gedanken von deinem Kind täglich ausgesprochen oder aufgeschrieben werden, erzielt es damit Erfolge. Es sollten einfache, prägnante Sätze sein, die bei deinem Kind ein wohltuendes Gefühl auslösen.

 

Vorteile der Affirmationen für Kinder

Affirmationen für Kinder haben den gleichen positiven Effekt, wie für Erwachsene. Für Kinder und Jugendliche macht es Sinn, positiv Gedanken in Form von Affirmationen laut auszusprechen, weil so das Unterbewusste angeregt wird. Negative Angewohnheiten oder Emotionen können durch wiederholte positive Gedanken aufgelöst werden.

Auch Kinder haben mal einen schlechten Tag. Mit den passenden Glaubenssätzen kann dein Kind mehr Selbstvertrauen aufbauen, sich mental auf Prüfungen vorbereiten und Ziele im Blick behalten. „Ich werde mutig genug sein, vom Beckenrand zu springen“, könnte es für dein Schulkind lauten, wenn es Angst vor dem Schwimmunterricht hat.

 

Affirmationen für Kinder: 5 Tipps, um dein Kind zu stärken

 

Wie werden Affirmationen für Kinder angewendet?

Positive Affirmationen erzielen ihre beste Wirkung, wenn du auf ein paar Dinge achtest. Überlege mit deinem Kind schöne Sätze oder nutze Inspirationen von unserer Affirmationen Seite.

  • Sätze sollen in der Gegenwart formuliert werden. („Ich bin hübsch.“)
  • Halte die Sätze so kurz und einfach wie möglich. Mache keine Schachtelsätze daraus und verwende nur Wörter, die dein Kind kennt.
  • Vermeide negative Wörter wie: nicht, nie, kein usw. („Ich werde morgen nicht weinen“ – lieber „Morgen werde ich fröhlich sein.“)
  • Formuliere die Sätze daher immer positiv.
  • Je kleiner das Kind, desto eher hilft ein tierischer Begleiter (Stark wie ein Bär z. B.)
  • Die Sätze sollten ein gutes Gefühl erzeugen. Tritt kein gutes Gefühl ein, kann etwas an der Formulierung verändert werden. Kinder sollten das glauben, was sie sagen.

 

Affirmations-Übungen für Kinder

Affirmationen für Kinder können du und dein Kind super in den Alltag einbauen, weil sie nur wenig Zeit in Anspruch nehmen. Das funktioniert vor dem Zubettgehen oder morgens im Bad, beim Zähneputzen oder bei euren täglichen Routinen.

Du könntest beispielsweise die positiven Glaubenssätze schön gestaltet als Plakat an die Wand hängen oder als Teil der Verabschiedung machen. Ich habe 5 gute Übungen für dein Kind zusammengestellt.

 

Gestalte kindgerechte Affirmationen auf Karten

Für diese Übung solltest du ein bis drei positive Glaubenssätze auswählen und sie auf wunderschön kreativ gestaltete Karten schreiben. Dabei sind euch keine Grenzen gesetzt. Bastelt, schneidet, klebt und zeichnet. Hängt die Karten anschließend in der Wohnung auf. Wie wäre es mit einer Schnur, die etwas durchhängt? Daran könnt ihr die Karten befestigen. Diese Übung lässt sich beliebig oft wiederholen.

 

Gestalte Postkarten oder Briefe mit positiven Affirmationen

Wenn dein Kind die Erfahrung gemacht hat, dass Affirmationen sich gut anfühlen, wird es auch den Wunsch danach haben, anderen etwas Gutes zu tun. Schreibe mit deinem Kind einen kurzen Brief oder gestalte eine Postkarte für einen lieben Menschen. Darauf kann zum Beispiel stehen, was das Kind an der Person mag, schön findet oder bewundert. Komplimente tun gut. Und das klappt auch mit positiven Affirmationen. Außerdem fördert es die Schreib- und Lesekompetenz deines Kindes.

 

Affirmationsübung „Ich bin die Farbe …“

Diese Übung solltet ihr mindestens zu zweit machen und ihr braucht einen Zettel und einen Stift. Zuerst wird sich eine Farbe ausgesucht, die einem spontan in den Sinn kommt. Dann stellt sich das Kind vor, es sei diese Farbe und sagt es laut: „Ich bin die Farbe (blau).“ Der andere schreibt es auf. Da nun dein Kind von sich sagt, es sei die Farbe, soll es jetzt Eigenschaften aufzählen, wie die Farbe ist: „Ich bin die Farbe (blau) und ich bin mutig und stark.“ Dies wird ebenfalls aufgeschrieben. Im letzten Schritt liest der andere vor, was auf dem Zettel steht, nennt aber jetzt den Namen des Kindes: „(Lisa) ist mutig und stark.“

Das hat einen psychologischen Hintergrund. Menschen finden es schwer, sich selbst zu beschreiben. Wenn sie sich als jemanden oder in diesem Fall als Farbe betrachten, sprechen sie nicht von sich als Person. Die Eigenschaften sind allerdings genau diese, die sie für sich ausgesucht haben.

 

Affirmationen für Kinder in zwei Minuten

Affirmationen nehmen nicht viel Zeit in Anspruch. Diese Übung dauert nur wenige Minuten und wird einmal Morgens und einmal Abends angewendet. Nach dem Aufwachen und vor dem Zubettgehen nimmst du dir eine Minute Zeit, um positive Gedanken mit deinem Kind zu teilen.

Das fördert außerdem die Bindung zwischen euch beiden, wenn ihr zusammen gemeinsame Momente erlebt oder Revue passieren lasst.

Beispiele:

  • Abends: „Was hat dir heute besonders viel Freude bereitet?“
  • Morgens: „Unter deiner Decke ist es kuschelig warm, nicht wahr?“

 

Wähle einen „Satz der Woche“

Wenn ihr bereits positive Affirmationen auf Karten geschrieben und gesammelt habt, könnt ihr jede Woche eine positive Affirmation als „Satz der Woche“ erwählen, die gesondert aufgestellt oder abgehangen wird. Das kann eine Affirmation sein, die aktuell besonders kraftvoll erscheint.

Nach dem selben Prinzip unterstütze ich übrigens auch Erwachsene: Jede Woche versende ich an dich eine Affirmation der Woche per E-Mail. Du erhältst damit nicht nur positive Impulse, sondern auch ein liebevoll gestaltetes Affirmations-Bild, das sich perfekt als Hintergrund für dein Smartphone eignet. Du kannst dich hier kostenlos für unsere Affirmations-Mails anmelden.

 

Fazit

Kinder lernen so schnell, dass Eltern genau deshalb so fasziniert von ihnen sind. Wenn wir Kindern etwas beibringen und sie fördern wollen, dann tun wir das aus dem Glauben heraus, das Beste für das Kind zu tun. Negative Gedanken können mit kindgerechten Affirmationen in positive Glaubenssätze umgewandelt werden und machen die Kinder auf lange Sicht zu einem glücklichen Menschen. Kleine Übungen im Alltag integriert, stärkt das familiäre Band.

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