Mit Ablehnung umgehen: 5 Tipps, um Zurückweisung zu ertragen

Inhaltsverzeichnis

Du hast Kritik oder Zurückweisung erfahren, die dich in ein dunkles Loch voller Selbstzweifel hinabzuziehen drohen? So könnte sich Ablehnung anfühlen. Unverständnis und Zweifel nagen an dir und sind nur schwer wieder abzuschütteln. Du bist nicht allein. Jeder von uns kennt dieses Gefühl.

Dabei gibt es unterschiedliche Arten der Ablehnung. Und genauso gibt es verschiedene Wege, um mit diesem unschönen Gefühl umzugehen. In diesem Beitrag verrate dich dir 5 effektive Tipps, um mit Ablehnung umzugehen. Du wirst Zurückweisung und Ablehnung als einen Lernprozess verstehen, aus dem du gestärkt hervorgehen kannst.

Positive Affirmationen Podcast von High Energy Mind

Positive Affirmationen Podcast - Folge 58

Mit Ablehnung umgehen

Positive Affirmationen, um mit Ablehnung und Zurückweisung umzugehen

  • Ich bin geliebt und akzeptiert von allen, die mir wichtig sind.
  • Ich bin mir bewusst, dass nur ich für meine Wertschätzung und Anerkennung verantwortlich bin.
  • Ich akzeptiere und respektiere die Entscheidungen anderer, auch wenn sie mich persönlich betreffen.
  • Ich bin stark genug, um mit Ablehnung umzugehen.
  • Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich durch die Reaktionen anderer gewinne.
  • Ich kann die Liebe und die Anerkennung annehmen, die ich von anderen erhalte.
  • Ich bin dankbar für die Lektionen, die ich durch das Verhalten anderer lerne.
  • Ich bin dankbar für die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln und zu wachsen.
  • Ich bin mutig und öffne mich für neue Möglichkeiten und Chancen, die sich mir bieten.
  • Ich bin dankbar für die Unterstützung und Liebe, die ich von meinen Freunden erhalte.
  • Ich bin dankbar für die Beziehungen in meinem Leben, die mir das Gefühl geben, angenommen und geliebt zu werden.
  • Ich bin in der Lage, mich selbst zu lieben und zu akzeptieren, unabhängig von der Meinung anderer.
  • Ich bin dankbar für die Unterstützung, die ich bekomme, wenn ich mit Zurückweisung konfrontiert bin.
  • Ich bin dankbar für die Chance, meine Perspektive und meinen Blickwinkel zu erweitern.
  • Ich verdiene es, angenommen und geliebt zu werden, genau so wie ich bin.
Positive Affirmationen
Positive Affirmationen

Bin ich gut genug? Schaffe ich das? Wir alle tragen negative Überzeugungen in uns, die uns oft schon seit unserer Kindheit begleiten. Diese Glaubenssätze hindern uns bis heute daran, das Leben zu manifestieren, für das wir bestimmt sind. Um Glück, Liebe oder Erfolg in unser Leben zu ziehen, ersetzen wir unsere alten, negativen Glaubensmuster durch neue, positive Überzeugungen. Je häufiger positive Affirmationen gedacht oder gesprochen werden, desto tiefer werden sie in unser Unterbewusstsein vordringen und unsere gesamte Einstellung ändern. Jede Folge enthält Affirmationen zu einem bestimmten Thema, die du ganz einfach nachsprechen kannst. Wenn dich ein Thema besonders anspricht, dann solltest du die Folge mehrmals anhören und wirklich fühlen. Vergiss nicht den Podcast zu abonnieren und eine Bewertung zu schreiben. Zu jeder Folge findest du einen Beitrag in unserem Blog, in dem du auch alle Affirmationen nachlesen kannst. https://www.highenergymind.com & @highenergymind

Mit Ablehnung umgehen

Der Positive Affirmationen Podcast erscheint wöchentlich bei Spotify, Apple Podcasts und auf unserem YouTube Kanal. Jede Folge dreht sich um ein wichtiges Herzensthema, über das du im High Energy Mind Blog mehr lesen kannst. Wenn dir diese Folge gefällt, dann vergiss nicht den Podcast zu abonnieren und zu bewerten.

Wir alle haben Ablehnung erfahren

Wir alle haben schon mindestens einmal im Leben Ablehnung erfahren. Sie bringt Gefühle der Verlassenheit, Trauer und das Gefühl, nicht zugehörig zu sein, mit sich. Es tut weh, abgelehnt zu werden. Wissenschaftlich gesehen erzeugen emotionale Verletzungen die gleichen Schmerzen wie körperliche. Bei beiden wird dasselbe Hirnareal aktiviert.

Ablehnung gehört zu den Urängsten, die wir Menschen empfinden können. Deshalb ist sie mehr mit Schmerz, als mit überkochender Wut oder Zorn verbunden. Ablehnung geschieht immer dann, wenn unser Gegenüber oder wir selbst eine Zurückweisung erfahren. Diese ist immer einseitig und kann folgendermaßen aussehen:

  • Du möchtest eine Person näher kennenlernen, diese zeigt dir aber die kalte Schulter.
  • Deine Bewerbung auf einen Job wird abgelehnt, in die du viel Hoffnung gesetzt hast.
  • Deine Schwiegereltern kommen zu Besuch und ignorieren dich.
  • Du empfindest die Kinder deiner neuen Partnerin oder deines neuen Partners als anstrengend.
  • Freunde hören auf, dich zu besuchen, weil sie deinen Hund nicht mögen.
  • Dein bester Kumpel hat jemanden kennengelernt, mit dem er viel Zeit verbringt. Du hast dadurch das Gefühl, dass eure Freundschaft darunter leidet.
  • Deine Frau erzählt von einem neuen Kollegen, was dich eifersüchtig werden lässt.
  • Du schaust in den Spiegel und dir gefällt nicht, was du siehst.
  • Eine Person übt Kritik an dir.
 

Erkennst du dich in diesen Situationen wieder? Ablehnung ist ein Teil deines Lebens und ein unangenehmes Gefühl. Mit Kritik umzugehen, muss erst einmal gelernt werden.

Verschiedene Arten der Ablehnung erfahren

Es gibt verschiedene Arten der Ablehnung. Wir haben bereits erfahren, dass Ablehnung einseitig ist. Das bedeutet, dass eine Person eine Situation unbewusst bewertet. Zunächst findet die Ablehnung innerlich statt. Erst danach wird sie zu einer sichtbaren Zurückweisung. Diese kann sich verbal oder nonverbal ausdrücken. Mit Zurückweisung anderer positiver umzugehen, kann nachweislich Schmerzen lindern.

Es gibt aber auch Ablehnung, die du in dir selbst verspürst. Emotionale Verletzungen geben deinem Gehirn das Signal, es bestünde Gefahr. Dabei werden deine persönlichen Werte angegriffen. Nun musst du mit dieser Kritik umgehen.

Ein klassisches Beispiel ist diese Situation: Ein Mann lernt eine neue Frau kennen und stellt sie seinen Eltern vor. Diese sind überhaupt nicht von ihr angetan. Sie versuchen immer wieder, die Beziehung zu untergraben, und laden sie sogar von Familienfesten aus. Nur ihr Sohn darf kommen, wenn er sie nicht mitbringt.

Was denkst du, fühlt diese Frau dabei? Was glaubst du, empfindet der Mann?

Beide erleben hier Zurückweisung und Ablehnung, die äußerst weh tun und emotionale Schmerzen verursachen. Dabei bekommt der Mann sogar Magenkrämpfe, wenn seine Mutter anruft und ihm wieder einmal erzählen will, wie hinterlistig seine neue Partnerin sei. Die Frau versteht die Ablehnung der Schwiegereltern nicht und beginnt, selbst ablehnend zu sein.

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5 Tipps, wie Ablehnung nicht mehr weh tut

Es gibt keinen Zauberspruch, der emotionale Verletzungen heilen kann. Wenn Zurückweisung und Ablehnung dich verletzen, dann hilft es dir, zu erkennen, dass die Wunde noch geöffnet ist und versorgt werden sollte. Körperliche Schmerzen sind vorprogrammiert, wenn ein Schnitt mit dem Messer zu tief geht. Selbstverständlich versorgst du die Wunde, indem du ein Pflaster darauf klebst oder, bei einem sehr heftigen Schnitt, zum Arzt gehst. Emotionale Verletzungen können ebenso tief reichen. Nur siehst du hier weder eine Wunde noch eine Entzündung. Doch du spürst sie sehr wohl.

Nicht auf deine Person beziehen

Gehörst du zu den Menschen, die Aussagen von anderen schnell persönlich nehmen? Das könnte an einem zu geringen Selbstwertgefühl liegen. Dabei kann es dir helfen, zu überlegen (und vielleicht auch dein Gegenüber zu fragen) auf welcher Kommunikationsebene mit dir gesprochen wurde. Du kannst eine Aussage schlicht als Aufforderung oder Fakt (sachliche Schilderung) betrachten. Die Aussage kann aber auch auf der Beziehungsebene (Ich mag dich, ich mag dich nicht) oder als eine Selbstkundgabe gemeint sein.

Wenn dein Partner also zu dir sagt: „Du bist schwierig“, könnte er damit auch meinen, dass es schwierig für ihn ist, dein Verhalten zu deuten, wenn du unzufrieden auf dem Sofa sitzt und ihn ignorierst, aber sagst, alles wäre in Ordnung. Das wäre dann eine Aussage auf der Selbstkundebene. Auch wenn dein Partner den Satz anders hätte formulieren können, solltest du diese Aussage nicht auf deine Person beziehen. Wenn du dir das vor Augen hältst, fällt es dir mit der Zeit immer leichter, Aussagen nicht persönlich zu nehmen. Damit förderst du deine Fähigkeit, mit Kritik umzugehen, und du wirst immer weniger davon ausgehen, andere wären schlichtweg gemein zu dir.

Sei mitfühlend

Die lähmende Angst, etwas falsch gemacht zu haben oder nicht liebenswert zu sein, kann schnell Mitleid erzeugen. Sowohl bei dir selbst als auch bei anderen sollte jedoch das Mitgefühl vorherrschen. Der Unterschied ist, dass Mitleid das Leiden in den Fokus rückt, das so immer wieder durchlebt wird. Mitgefühl hingegen ist Trost und Liebe. Es erzeugt Dankbarkeit und Frieden. Wenn du Liebeskummer hast, mache dich nicht selbst zum Opfer, indem du dir dein Leid vor Augen hältst. Sei mitfühlend mit dir selbst, indem du dich (innerlich) umarmst und dir sagst: „Das wird schon wieder. Ich bin stärker als meine Angst. Ich fühle sehr viel und das ist okay!“

So kannst du auch über andere Personen denken. Mitgefühl bringt dich viel eher voran, als dir oder anderen die Schuld an etwas zu geben. Auch die Person dir gegenüber ist auf ihre Weise liebenswert. Und genau das musst du dir ins Bewusstsein rufen. So wird es dir mit der Zeit immer leichter fallen, Mitgefühl zu empfinden.

Mit Ablehnung umgehen: 5 Tipps, um Zurückweisung zu ertragen

Die Macht der Gedanken: Schmerz umarmen

Emotionen zu unterdrücken, kann die Gefühle von Ablehnung und Zurückweisung verschlimmern.

„Ich werde nie wieder etwas mit dieser Art Mann anfangen!“

„Nie wieder werde ich mit dieser Person sprechen!“

Um zu lernen, wie du besser mit Ablehnung umgehen kannst, ist es unausweichlich, sich den Schmerzen zu stellen. Ja, nur durch die Konfrontation mit deinen Emotionen kannst du emotionale Schmerzen lindern. Bediene dich einer effektiven Visualisierung.

Stelle dir die Person vor, die dich zurückgewiesen oder Kritik an dir geäußert hat. Sie wirft mit Bällen auf dich, denen du ausweichst. Dabei stehen die Bälle für die Kränkungen und die emotionalen Verletzungen, die du durch diese Person erlitten hast. Immer wenn ein Ball dich trifft, spürst du den Schmerz irgendwo in deinem Körper. Spüre in dich hinein. Wo genau ist er? Mache diese Übung ein paar Mal und du wirst immer besser darin, den Schmetterbällen auszuweichen.

Trigger erkennen und Distanz erzeugen

Es kann passieren, dass dir eine bestimmte Person ihre Ablehnung deutlich zeigt. Oder du fühlst dich wiederum überhaupt nicht zu ihr hingezogen, lehnst sie also ab. In der Hinsicht kann es manchmal helfen, Distanz zwischen sich und diese Person zu bringen. Du kannst niemals andere Menschen kontrollieren. Wenn die andere Person etwas an sich hat, das du ablehnst, kannst du dir die negativen Gefühle ersparen, indem du sie schlichtweg meidest. Finde in dieser Zeit heraus, was dich an dieser Person triggert. Möglicherweise ergeben sich hier schon Lösungsansätze.

Ablehnung ist wandelbar

Das Positive ist, dass Ablehnung kein Dauerzustand sein muss. Zumindest in den meisten Fällen. Erkenne, dass die Ablehnung, die du spürst, vergeht. Daran kannst du sogar aktiv arbeiten.  Auch die Zurückweisung einer anderen Person muss nicht für immer bestehen. Wenn du dich bewusst dafür entscheidest, das beklemmende Gefühl abzuschütteln, dann bist du auf einem guten Weg, Ablehnung in Zuwendung zu verwandeln. Eine Person bis ans Ende der Zeit zu meiden, ist eine Lösung, aber keine, die dir dabei hilft, das Gefühl zu verarbeiten. Sei mutig und stelle dich deiner Angst!

Häufige Fragen

Wieso kann ich nicht mit Ablehnung umgehen?

Jeder Mensch kann unterschiedlich gut mit Ablehnung umgehen. Manche können es besser, andere schlechter. Der Grund, warum du vielleicht zu denen gehörst, die weniger gut damit umgehen können, ist, dass du von dir selbst wenig hältst. Dein Selbstwertgefühl ist sehr gering. Du vertraust dir nicht und traust deinen eigenen Empfindungen und Worten nicht. Das macht dich angreifbar und führt zu einem Gefühl von Ablehnung.

Wie kann ich mit besser Ablehnung umgehen?

Arbeite an deinem Selbstbewusstsein, deinem Selbstwert und deiner Selbstliebe. Ablehnung ist ein subjektives Gefühl, dass nicht immer der Wahrheit entspricht. Gehe positiver mit deinen Gedanken um.

Wie kann ich mit Ablehnung in der Liebe umgehen?

Liebe ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Werde dir bewusst, dass Liebe in einer Partnerschaft lediglich ein Spiegel deiner eigenen Persönlichkeit ist. Das, was du an deiner Partnerin oder deinem Partner liebst oder auch ablehnst, sind deine eigenen Anteile, die du durch die Partnerschaft ausleben möchtest, weil du es allein nicht schaffst. Einer von beiden ist zum Beispiel selbstbewusster als der andere. Paare ergänzen sich deshalb so gut, weil sie die unerfüllten Persönlichkeitsanteile des anderen kompensieren.

Fazit

Abgelehnt und zurückgewiesen zu werden, ist eine schmerzliche Erfahrung und tut weh. Aber genau deswegen solltest du dem nachfühlen und den Schmerzen mit mehr Bewusstheit auf den Grund gehen. Nur so können emotionale Wunden heilen. Das führt dazu, dass du im Allgemeinen besser mit Ablehnung und Zurückweisung umgehen kannst. Werde dir dein bester Freund und die Person, die dich auffängt, wenn andere es nicht tun. Nur du allein bist für dein seelisches Wohlbefinden verantwortlich. Erlaube dir, frei zu sein. Erlaube dir, glücklich zu sein.

Philipp Hausser

Philipp Hausser

Philipp Hausser ist Gründer von High Energy Mind und hat es sich zur Aufgabe gemacht, andere zu inspirieren. Wenn er seine Stimme nicht gerade dem Positive Affirmationen Podcast leiht, dann schreibt er Liebesbriefe vom Universum. Philipp Hausser ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt ist der Bestseller Ein Jahr in Affirmationen - Achtsamkeit erschienen.

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